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Fußball Stürmer fehlt beim Neustart gegen Hertha BSC

TSG ohne Kramaric

Archivartikel

Zuzenhausen.Nach zweimonatiger Zwangspause und einwöchiger Hotel-Quarantäne freut sich die TSG Hoffenheim auf das erste Geisterspiel. „Für uns alle ist es wichtig, dass es wieder losgeht“, sagte Trainer Alfred Schreuder am Donnerstag. Die Spieler hätten „ein bisschen Zweifel“ wegen der gesundheitlichen Gefahr im März gehabt, als die Partie gegen Hertha BSC zunächst ebenfalls als Partie ohne Zuschauer angesetzt war, dann aber abgesagt wurde. „Jetzt ist es ganz klar: Alle sind bereit zu spielen und haben auch ein sehr sicheres Gefühl. Wir sind fit und auch mental gut drauf.“

Der Tabellenneunte geht aber ohne Stürmer Andrej Kramaric in das Spiel am Samstag gegen die Hertha mit ihrem neuen Trainer Bruno Labbadia. Der Kroate plagt sich seit Wochen mit Sprunggelenkbeschwerden, neuerdings auch mit Knieschmerzen. „Es geht langsam besser, aber wir müssen da Woche für Woche schauen.“

Zuletzt sechs sieglose Spiele

Kramaric ist mit sieben Treffern der bisher erfolgreichste Stürmer der Kraichgauer. Auch Sargis Adamyan (Syndesmose-Operation) und Ishak Belfodil (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) fehlen. Munas Dabbur dürfte nach seinem auskurierten Riss der Bizepssehne im Knie noch kein Kandidat für die Startelf sein. Gelernte Angreifer sind nur Ihlas Bebou, Jacob Bruun Larsen und Robert Skov, der normalerweise auf der Außenbahn eingesetzt wird.

Für Hoffenheim ist es auch ein versuchter Neuanfang nach sechs sieglosen Spielen – der längsten Serie unter Schreuder. „Die Mannschaft hat sehr, sehr gut trainiert. Wir haben alles gut verkraftet und sind bereit, wieder anzufangen.“

Der 47-jähriger Niederländer sieht „nicht das ganze große Problem“ darin, dass dem Team die Fan-Unterstützung im Stadion jetzt fehlt. „Es bleibt einfach Fußball. Es bleibt Elf gegen Elf.“ Man hoffe darauf, dass die Saison zu Ende gespielt werden könne. dpa

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