Sport

Fußball Hertha feiert mit Körperkontakt

Umstrittener Jubel

Archivartikel

Sinsheim.Bruno Labbadia feierte wie immer. Im perfekt sitzenden Anzug hüpfte der neue Trainer von Hertha BSC ausgelassen durch die eigene Coaching Zone, statt in Richtung der Fans grüßte er diesmal mit beiden Fäusten die vierköpfige Hertha-Delegation, die im fast leeren Stadion in Sinsheim dabei sein durfte. „In meinem Herzen ist immer Emotion“, sagte der erleichterte Labbadia nach dem überzeugenden 3:0-Sieg der Hauptstädter bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Doch ohne Nebengeräusche scheint es bei Hertha auch nach der Corona-Pause nicht zu gehen. Knapp zwei Wochen nach dem pikanten Facebook-Video des inzwischen suspendierten Salomon Kalou nahmen es die Hauptstädter am Samstag mit dem von der Deutschen Fußball Liga (DFL) empfohlenen kontaktlosen Jubel nicht so genau. „Ich hoffe, die Menschen draußen haben Verständnis dafür. Es ist nur eine Empfehlung, sich zurückzuhalten“, rechtfertigte Labbadia. dpa

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