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American Football Mit Sieg-Rekord ins Finale

Unicorns können Titel verteidigen

Archivartikel

Die Schwäbisch Hall Unicorns haben zum siebten Mal den Sprung in den German Bowl, das Finale um die Deutsche Footballmeisterschaft, geschafft. Im Halbfinale besiegten sie am Samstag vor 3200 Zuschauern im „Optima Sportpark“ die Dresden Monarchs mit 23:7.

Mit den Monarchs gastierte das Team in Hall, das in diesem Jahr den Nordtitel nur um Haaresbreite verpasst hatte. Man hatte den Sachsen sehr gute Chancen eingeräumt, die Haller nach drei vergeblichen Halbfinalanläufen in diesem Jahr zu schlagen. Am Ende waren es aber erneut die Unicorns, die jubelten. Nach ihrem 33. Sieg in Folge (GFL-Rekord) dürfen sie nun am 13. Oktober ihren Titel in Berlin verteidigen. Gegner ist Frankfurt Universe.

„Es war ein schwieriges Spiel gegen eine sehr gut gecoachte Mannschaft“, sagte Halls Head Coach Jordan Neuman. „Unsere Defense hat eine sehr gute Leistung gezeigt und sie hatte den richtigen Plan, um Mitchel Paige, den besten Receiver der Liga, fast vollständig aus dem Spiel zu nehmen.“

Lange war es ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn die Gastgeber bereits am Ende des ersten Viertels mit zwei Touchdowns in Führung lagen. Danach tat sich die Haller Offense aber deutlich schwerer.

Im zweiten Viertel stoppte die Monarchs-Defense die Haller sogar in einem vierten Versuch an der Dresdener 2-Yard-Linie. Danach war es dann aber die Haller Defense, die daraus Kapital schlug. Der Dresdener Spielmacher Trenton Norvell wurde von Halls Nikolas Knoblauch in der Monarchs-Endzone gehalten: Safety – 16:0.

Glen Toonga verkürzte zum 7:16-Anschluss (PAT Finke). Dresden war wieder im Spiel und für die Haller kam erschwerend hinzu, dass mit Tyler Rutenbeck und Nick Alfieri zwei ihrer besten Spieler verletzt ausscheiden mussten. Hall geriet unter Druck und als Dresdens Tim Hagmann einen Ehrenfried-Pass abfing, drohte das Momentum zugunsten der Gäste zu rutschen. Die Haller Defense verhinderte aber schlimmeres. Danny Washington stellte 23:7-Endstand her. Dresden lief in der Folge die Zeit davon und die Unicorns-Defense sicherte den Vorsprung bis zum Schluss. axe