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American Football Der amtierende Deutsche Meister setzt sich in beeindruckender Art und Weise bei den Comets in Kempten durch

Unicorns setzen im zweiten Spiel die zweite „Duftmarke“

Archivartikel

Allgäu Comets – Schwäbisch Hall Unicorns 14:55

(0:14, 7:14, 0:27, 7:0)

Die Punkte für Schwäbisch Hall erzielten: Jerome Manyema (6), Tim Stadelmayr (7), Aurieus Adegbesan (12), Nathaniel Robitaille (6), Marco Ehrenfried (6), Tyler Rutenbeck (6), Jannis Fiedler (6) und Herrmann Ejrich (6).

Mit einem klaren 55:14-Erfolg gegen die Allgäu Comets setzten die Schwäbisch Hall Unicorns im Kemptener Illerstadion eine weitere Duftmarke in der noch jungen GFL-Saison 2018. Ihre Gastgeber konnten bei ihrem Saisondebüt noch nicht mit ihrem neuen Spielsystem überzeugen.

Viel wurde nämlich vor dem Spiel über das neue System der Allgäu Comets, das von ihrem ebenfalls neuen Head Coach Stan Bedwell in der Winterpause eingeführt wurde, spekuliert. Die selten gespielte so genannte Air-Raid-Offense, in der es keinen Runningback gibt und mit der man fast ausschließlich auf Pass-Spielzüge setzt, führte die Allgäuer allerdings noch nicht zum gewünschten Erfolg.

Dafür gab es zwei Hauptgründe. Zum einen bedarf es bei einem derart passlastigen Angriff einer perfekten Abstimmung in jedem Spielzug. Diese war bei den Comets so früh in der Saison noch zu wenig zu erkennen. Der zweite Grund war die Unicorns-Defense. Mit ihr stand den Allgäuern ausgerechnet zum Debüt einer in diesem Jahr wohl härtesten Prüfsteine gegenüber. Die Schützlinge von Halls Defense-Coordinator Johannes Brenner brauchten nicht lange, um sich auf das Kemptener Passgewitter einzustellen.

Halls Headcoach Jordan Neuman nach dem Spiel: „Unsere Defense hat die Aufgabe hervorragend gelöst und hat unsere Offense immer wieder schnell aufs Feld gebracht“, freute sich der Haller Cheftrainer. Lob gab es auch für das Laufspiel seines Teams: „Ich sage immer: Wenn das Laufspiel funktioniert, dann funktioniert alles. Und genau so war es heute.“ axst