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Handball DHB-Frauen beziehen WM-Quartier in Japan

„Viel Arbeit vor uns“

Archivartikel

Frankfurt.Für den langen Flug hat Bundestrainer Henk Groener viel Schlaf verordnet. Aber gleichzeitig sollen sich die deutschen Handballerinnen auf dem Weg nach Japan noch ein paar Gedanken zur anstehenden WM und der Niederlage im letzten Test machen. „Wir haben den Freitagvormittag genutzt, um die Partie noch einmal zu analysieren und die Baustellen zu besprechen“, sagte Groener kurz vor dem Abflug am Freitagnachmittag von Frankfurt nach Tokio.

Am Abend zuvor hatte die Auswahl des Deutschen Handballbunds von Montenegro die Grenzen aufgezeigt bekommen, vor rund 1800 Fans in Stuttgart setzte es eine 29:33 (16:17)-Niederlage. Nach sieben ungeschlagenen Spielen war die WM-Generalprobe vom Ergebnis her ein Dämpfer, Groener aber sieht dies anders: „Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht, haben aber auch noch viel Arbeit vor uns“, sagte der Niederländer, der seine erste WM als Bundestrainer vor sich hat.

Eine Schrecksekunde mussten die deutschen Spielerinnen zudem Mitte der zweiten Halbzeit überstehen, als Spielmacherin Alina Grijseels von einer Gegenspielerin im Gesicht getroffen wurde. Während die Gästespielerin mit Rot vom Feld musste, wurde Grijseels minutenlang behandelt, es gab es aber Entwarnung: „Ihr WM-Einsatz ist nicht gefährdet“, sagte Groener.

Ab Samstag schlägt die deutsche Mannschaft ihr Quartier in Tokushima auf, wo die DHB-Männer im Sommer 2018 bereits ein Trainingslager absolviert hatten. Am 28. November zieht das Team um Kapitänin Kim Naidzinavicius dann um in den Spielort Kumamoto, wo am 30. November der WM-Auftakt gegen Panamerikameister und Ex-Weltmeister Brasilien ansteht. dpa

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