Sport

Tennis Nach Corona-Fehltritt nun Absage für Turnier in Berlin

Wieder Ärger um Zverev

Archivartikel

Berlin.Nach wochenlangem Schweigen zu seinen Corona-Fehltritten hat sich Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev nun doch zu Wort gemeldet – und mit seiner Absage für das Show-Turnier in Berlin die Veranstalter verärgert. Er habe sich entschieden, „derzeit nicht an organisierten Events teilzunehmen“, schrieb der 23 Jahre alte gebürtige Hamburger auf Instagram.

Der Weltranglisten-Siebte habe „für seinen Verzicht keine nähere Begründung“ geliefert, hieß es wenig später in einer Mitteilung der Organisatoren. „Wir sind über diese Entscheidung enttäuscht, denn aus unserer Sicht wäre es für Alexander Zverev eine gute Chance gewesen, vor Publikum in Berlin nach den Turbulenzen zuletzt den Fokus wieder auf sein Tennis zu richten“, sagte Turnierchef Edwin Weindorfer. Neben Zverev sagte am Mittwoch auch Nick Kyrgios „aufgrund der wieder angespannteren Corona-Lage in seinem Heimatland Australien“ ab.

Zverev kündigte an, stattdessen mit seinem Team und seinem neuen Coach David Ferrer, mit dem er eine Probezeit vereinbart habe, trainieren zu wollen. „Es ist nie schön, die Chance zu verpassen, zu Hause zu spielen, aber ich werde bald zurück sein“, schrieb er.

Der Australian-Open-Halbfinalist galt als eine der großen Attraktionen für das Turnier in der kommenden Woche. Vom 13. bis 15. Juli wird im Steffi-Graf-Stadion auf Rasen gespielt, vom 17. bis 19. Juli in einem Hangar auf dem einstigen Flughafen Tempelhof auf Hartplatz. dpa

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