Sport

Basketball Crailsheim unterliegt nach großem Kampf in Vechta

Wieder kein Erfolgserlebnis

Archivartikel

Rasta Vechta – Hakro Merlins Crailsheim 95:92

(22:25, 28:17, 24:25, 21:25)

Vechta: Bray (22 Punkte/davon 5 Dreier, Hinrichs (17/1), Young (16/2), Chapman (14), Hollins (8/1), Kessens (6), Herkenhoff (6/1), Christen (4), Carter (2).

Crailsheim: Cuffee (18/4), Russell (15/1), Madgen (15/3), Gay (14), Turner (9/1), Wysocki (8/2), Thompson (7/1), Neumann (6), Ferner.

Zuschauer: 3140 (ausverkauft).

Die Gäste erwischten einen guten Start in die Partie. Besonders Sherman Gay fand in den ersten drei Minuten den Weg zum Korb. Vechta-Coach Calles zögerte nicht lange und nahm eine Auszeit. Anschließend ging es hin und her, beide Teams konnten konstant punkten. Nach den ersten zehn Minuten stand es 25:22 für Crailsheim.

Der Favorit aus Niedersachsen kam anschließend besser in die Partie. Einigen schnellen Ballverluste der Merlins folgten einfache Punkte der Hausherren. Schließlich gingen die Merlins mit einem 42:50-Rückstand in die Pause.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte übernahm Vechta das Heft in die Hand. Sie bauten ihren Vorsprung schnell auf 13 Punkte aus. Doch langsam aber sichert arbeitete sich Crailsheim wieder heran, Mit einem 67:74-Rückstand ging es für die Merlins in den letzten Spielabschnitt.

Wieder erwischten die Gastgeber den besseren Start und stellten den Rückstand auf elf Punkte. Doch wieder zeigten die Crailsheim viel Kampfgeist und Moral. Immer näher arbeiteten sie sich an die „Rastamänner“ aus Vechta heran, Am Ende hatten sie sogar die Chance auf den Ausgleich, doch Ben Madgen verfehlte in der letzten Sekunde knapp den Korb.

Zeit zum Durchatmen bleibt den Crailsheimern nicht. Bereits am morgigen Freitag um 20.30 Uhr, kommt die BG Göttingen zu einem ganz wichtigen Spiel im Kampf um den Klassenerhalt in die Arena Hohenlohe.

Stimmen zum Spiel:

Tuomas Iisalo (Trainer Hakro Meröoms Crailsheim): „Wir sind offensiv sehr gut gestartet und haben Mittel gegen die aggressive Verteidigung von Vechta gefunden. Dann haben wir einfach zu viele Ballverluste gehabt und leichte Punkte zugelassen. Meine Jungs haben immer weiter gekämpft. Sie geben alles, was sie nur können. Solch enge Spiele, wo wir die Chance hatten, am Ende noch zu gewinnen, hatten wir in der letzten Zeit genug. Das ist letztendlich natürlich nicht das Ergebnis, was wir uns vorgestellt haben.“

Ingo Enskat (Sportlicher Leiter): „Großes Kompliment an den Kampfgeistm mit dem wir uns immer wieder zurückgekämpft haben. Dass wir dann den letzten Wurf nicht reinmachen, ist ärgerlich und lässt uns am Ende mit leeren Händen dastehen. Wenn man jedoch ehrlich ist, dann ist es nicht der letzte Wurf, mit dem wir das Spiel verlieren, sondern die teils völlig unnötigen Ballverluste und die liegengelassenen Rebounds.“ anu