Sport

Tennis Am Wochenende im Fed Cup gegen Weißrussland

Wieder nur Außenseiter

Braunschweig.Ohne ihre beiden Topspielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges wollen Deutschlands Tennisdamen im Fed Cup gegen Weißrussland für eine erneute Überraschung sorgen und den Coup von Minsk wiederholen. Fast genau ein Jahr nach dem 3:2 in der weißrussischen Hauptstadt geht die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes am Wochenende in der Braunschweiger Volkswagen Halle wieder als Außenseiter in die Partie. Chancenlos sieht Teamchef Jens Gerlach seine Mannschaft aber nicht. „Man hat vor einem Jahr gesehen, was im Fed Cup möglich ist“, sagte Gerlach.

Dass in Kerber und Görges seine beiden Spitzenleute erneut abgesagt haben, weil sie beim WTA-Turnier in Doha spielen wollen, hat Gerlach abgehakt. „Mein ganzer Fokus gilt den fünf Mädels, die hier sind“, sagte der 45-Jährige über Tatjana Maria, Andrea Petkovic, Laura Siegemund, Mona Barthel und Doppelspezialistin Anna-Lena Grönefeld.

Petkovic wohl am ersten Tag

Bislang gefällt Gerlach, was er von seinen Spielerinnen in den Trainingseinheiten auf dem blauen Hartplatz zu sehen bekommen hat. „Alle Spielerinnen sind fit und motiviert, ich habe ein sehr gutes Gefühl“, sagte Gerlach, der in seine zweite Saison als Teamchef geht. Wer gegen das favorisierte Weißrussland die ersten beiden Einzel am Samstag bestreiten wird, ließ Gerlach noch offen. „Im Moment sammle ich noch Eindrücke.“ Einiges spricht dafür, dass Maria und Petkovic am ersten Tag zum Einsatz kommen. dpa