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Handball ASV Hamm-Westfalen führt im Zweitligaspiel gegen Rimpar nach 15 Minuten bereits mit 14:5 / Aufholjagd wird nicht belohnt

„Wölfe“ verschlafen die erste Viertelstunde komplett

ASV Hamm-Westfalen – DJK Rimpar Wölfe 26:25

Rimpar: Wieser, Brustmann (beide Tor), Schömig (8 Tore), Böhm (2), Karle, Gempp (2), Schmidt (1), Kaufmann, Siegler (3), Meyer, Bauer, Schulz (2), Brielmeier, Herth (7/davon 4 Siebenmeter). Zuschauer: 1835.

Es war eine Zweitliga-Partie, die einen mehr als ungewöhnlichen Verlauf nahm. Die Gastgeber vom ASV Hamm-Westfalen spielten von Beginn an zunächst groß auf. Die Rimparer Abwehr fand keinen Zugriff auf das Spiel und unüberlegte Abschlüsse im Angriff wurden von Hamm gnadenlos bestraft. Nach einem zwischenzeitlichen 8:0-Lauf führten die Gastgeber schon nach einer Viertelstunde mit 14:5.

Trainer Matthias Obinger war gezwungen, schon früh zu reagieren und brachte ab der 15. Minute durchgängig den siebten Feldspieler. Diese taktische Maßnahme fruchtete. Die „Wölfe“ kamen nun immer besser in die Partie. Hinten packte man nun beherzter zu und vorne wurde die personelle Überzahl geschickt ausgenutzt. Bis zur Pause hatten die Gäste auf 11:15 verkürzt und somit wieder etwas Hoffnung für die zweite Hälfte.

Hier hatte das Team aus Hamm allerdings zunächst das Geschehen weiterhin im Griff, auch wenn sich die Rimparer wahrlich nicht hängen ließen. Und der Kampfgeist er „Wölfe“ trug insoweit Früchte, als dass die Schlussphase doch noch richtig spannend wurde. Nach 49 Minuten waren die Gäste beim Stand von 22:20 wieder dran. Nun entwickelte sich endgültig ein echtes Kampfspiel. Sogar eine komplette Wendung schien nun möglich. Beim Stand von 26:25 hatten die „Wölfe“ sogar die Chance auf den Ausgleich, doch Patrick Schmidt traf 20 Sekunden vor Schluss lediglich den Pfosten. Da der Abpraller bei Rimpar landete, war noch einmal die Chance da. Kapitän Patrick Schmidt versuchte es eine Sekunde vor dem Ende erneut, doch der Ball strich wenige Zentimeter am Tor vorbei. rw