Sport

Biathlon Deutsche Herren im Weltcup-Sprint abgeschlagen

Ziele zu oft verfehlt

Archivartikel

Nove Mesto.Selbst die Laborbedingungen mit nahezu absoluter Windstille ließen Olympiasieger Arnd Peiffer & Co ungenutzt: Weil die deutschen Biathleten im Weltcup-Sprint von Nove Mesto zu oft daneben zielten, hat es weder zum zweiten Saisonsieg noch zu einem Podestplatz gereicht. Beim achten Saisonerfolg des Norwegers Johannes Thingnes Bö kam Johannes Kühn als bester Deutscher auf Rang elf – mit insgesamt zehn Fehlern setzten die Schützlinge von Bundestrainer Mark Kirchner den Trend der Weltmeisterschaften fort, wo sie ebenfalls aufgrund zu vieler Fehler ohne Einzelmedaille geblieben waren.

„Mark hat mir vorher noch gesagt, ich soll mir beim ersten Schuss bewusst Zeit nehmen – und das habe ich auch gemacht. Und trotzdem schieße ich gleich einen Fehler, das wäre vermeidbar gewesen und ärgert mich“, sagte Ex-Weltmeister Benedikt Doll. Auch den letzten Schuss setzte er daneben und hatte als Zwölfter 1:46,4 Sekunden Rückstand auf den fehlerfrei gebliebenen Sieger. Im Gegensatz zu ihm kam kein deutscher Skijäger ohne Strafrunde durch. Peiffer beendete die zehn Kilometer als 14. (+1:48,8 Minuten) und kommentierte sein Rennen als „Durchschnitt und hartes Stück Arbeit“.

Gute Stimmung wollen Karolin Horchler, Vanessa Hinz, Franziska Preuß und Herrmann am Samstag nach der Staffel (14 Uhr/ZDF und Eurosport) versprühen. Nach WM-Silber peilt das Quartett den zweiten Podestplatz der Saison an. Wer bei den Männern (17 Uhr) startet, ist noch offen. dpa

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