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Basketball TG s. Oliver Würzburg besiegt auch die Dragons Rhöndorf klar mit 94:82

Zu Hause sind sie weiterhin eine Macht

TG s.Oliver Würzburg – Dragons Rhöndorf 94:82

(25:11, 28:29, 26:22, 15:20)

Würzburg: Buck (26 Punkte/davon 5 Dreier), Sienko (18/3), Weitzel (14), Javernik (13/1), Hadenfeldt (9/1), Böhmer (5/1), Stechmann (4), Albus (3/1), Leonhardt (2). Zuschauer: 106.

Die TG s.Oliver Würzburg, das Farmteam in der ProB-Basketball-Liga besiegte in der Feggrube auch die Dragons Rhöndorf klar mit 94:82 (53:40). Am Ende wäre es beinahe noch schief gegangen: Trotz einer zwischenzeitlichen Führung mit 20 Punkten musste die TG s.Oliver Würzburg am Samstag bis zum Ende befürchten, ihre erste Heimniederlage zu kassieren.

Top-Scorer der Partie war Dragons-Spielmacher Kwan Waller mit 30 Punkten, beim Würzburger Farmteam steuerten Badu Buck (26), Dexter Sienko (18), Jonas Weitzel (14) und Michael Javernik (13) die meisten Zähler bei.

Auf dem Papier waren die Gastgeber vor dem Sprungball aufgrund ihrer Heimstärke und der Tabellensituation der Favorit, und so begannen sie das Spiel auch: „Wir haben ein gutes erstes Viertel gespielt, in dem wir den Ball gut bewegt haben“, sagte TG-Headcoach Eric Detlev. Eine Würzburger 14-Punkte-Führung nach den ersten zehn Minuten konnten die Gäste bei einem offensiven Schlagabtausch im zweiten Abschnitt bis zur Halbzeit nur um einen Zähler reduzieren.

Auch im Verlauf des dritten Viertels änderte sich daran nichts, im Gegenteil: In der 17. Minute hatten die Hausherren ihren Vorsprung auf 20 Punkte ausgebaut (78:58).

„Dann haben wir Rhöndorf wieder ins Spiel kommen lassen. Wir hatten vor allem große Probleme, uns gegen die physisch stärkeren Spieler der Drachen am Brett durchzusetzen, sie haben sehr viele Rebounds abgegriffen und wir hatten relativ wenig entgegen zu setzen“, so Detlev.

50 Rebounds

Insgesamt 50 Rebounds – 21 davon am offensiven Brett – griffen sich die Gäste (Würzburg: 34). Allerdings produzierten die Rheinländer auch 21 Ballverluste (Würzburg: 10) und trafen nur 53 Prozent (Würzburg: 76 Prozent) ihrer 34 Freiwürfe, was die deutliche Überlegenheit am Brett mehr als wett- und am Ende auch den Unterschied ausmachte.

Die Aufholjagd der Dragons begann noch im dritten Viertel - in der zehnminütigen Phase zwischen der 27. und 37. Minute konnte das Würzburger Farmteam nur sechs Punkte erzielen, wodurch die Gäste sich auf 84:78 herankämpfen konnten.

Viele Ballversluste

In den letzten vier Minuten leisteten sie sich aber vier Ballverluste und konnten nur noch weitere vier Punkte auf die Anzeigetafel schreiben. pw