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Tennis Sieg am Rothenbaum geht an Bassilaschwili

Zverevs bitteres Aus

Archivartikel

Hamburg.Total geschafft nach einer „Wahnsinns-Woche“ in der Heimatstadt, am Ende aber deprimiert. „Das waren unglaubliche Emotionen. Ich hoffe, das noch nochmal zu erleben“, stammelte der erschöpfte Alexander Zverev nach seinem bitteren Dreisatz-Aus (4:6, 6:4, 6:7) gegen der Georgier Nikolos Bassilaschwili im Halbfinale am Hamburger Rothenbaum. Immerhin durfte er sich am Tag danach damit trösten, dass er gegen den späteren Turniersieger verloren hatte. Im Finale am Sonntag bezwang Bassilaschwili den Russen Andrej Rubljow mit 7:5, 4:6, 6:3 und verteidigte damit seinen Titel.

Dort, wo Bassilaschwili am Sonntag stand, wollte eigentlich Zverev hin. Er ärgerte sich am Samstag über die zwei vergebenen Matchbälle in seiner Hansestadt, „wo ich drei Jahre nicht gespielt habe“. Die Zusage für 2020 wäre da ein Leichtes gewesen, doch er zögerte.

Nach turbulenten Wochen hat Zverev noch einiges vor. So will er die Chancen in engen Spielsituationen besser nutzen: „Das ist jetzt ein paar Mal schon passiert, dass ich mit Matchbällen verloren habe. Ich hoffe, das wird sich bald ändern.“ dpa

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