Stadtteile

Anlass zur Hoffnung

Archivartikel

Oft kommt es anders, als man denkt – diese Redewendung hat sich wieder einmal bewahrheitet. Anders als befürchtet, ist der Heimatverein Rheinau/Pfingstberg nicht nur seiner Auflösung entgangen, sondern hat sogar noch einen ersten Schritt zu einem möglichen Neuanfang geschafft. Das ist Anlass zur Hoffnung, ja Grund zur Freude – und zwar nicht nur für den Verein, sondern auch für den gesamten Stadtteil.

Denn die Rheinau braucht einen solchen Verein, der sich um die Aufarbeitung ihrer Geschichte und auch um den Erhalt historischer Bausubstanz kümmert; das lädierte „Alte Relaishaus“ lässt grüßen. Und wer sollte ein Heimatmuseum führen, wenn nicht dieser Heimatverein?

Mit dem neuen Vorsitzenden ist ein Grundstein gelegt. Es war erfrischend, mit welchem Elan sich Sven Prues vorgestellt hat. Einige der anwesenden Mitglieder – mit den Schattenseiten durchaus vertraut, die das Vereinsengagement ja auch bietet – sahen sich an ihre eigenen euphorischen Anfänge erinnert. Bleibt jedenfalls zu hoffen, dass sie dem Neuling unter die Arme greifen und er sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen lässt. Dem Verein und dem Stadtteil ist es zu wünschen.