Stadtteile

Käfertal Förderverein St. Vincent-Hospiz feiert im Bauer-Haus

Benefiz-Fest mit griechischer Note

Mit griechischen Bouzouki-Klängen und landestypischen Speisen und Getränken feierten der Förderverein St. Vincent-Hospiz und die Käfertaler Löwenjäger mit ihren Gästen das traditionelle Herbstfest. Zahlreiche Mitglieder und Unterstützer waren der Einladung gefolgt. Der Erlös der Benefizveranstaltung kommt dem Hospiz zugute. Unter dem Motto „Griechischer Abend“ genossen die rund 150 Besucher an den festlich in blau-weiß geschmückten Tischen im Joseph-Bauer-Haus Spezialitäten wie Gyros, Schafskäse, Weinblätter und Tsatsiki.

Zuvor hatte das Küchenteam die Gäste stilecht mit einem Ouzo empfangen, dazu stimmte Haus- und Hofmusikant Markus März mit „Griechischer Wein“ auf den Abend ein. Nachdem das Fest im vergangenen Jahr wegen der Eröffnung des neuen Hauses in Ilvesheim ausgefallen war, freute sich der erste Vorsitzende des Fördervereins Roland Hartung, über den diesjährigen großen Zuspruch. Er begrüßte Dekan Karl Jung und Monsignore Horst Schroff sowie Regina Hertlein, Roman Nitsch und Volker Hemmerich vom Vorstand des Caritasverbandes Mannheim.

Einsatz für den Hospizgedanken

Besonders bedankte sich Hartung bei Hausherr Bernd Nauwartat, dem ersten Vorsitzenden der Löwenjäger und der Stadtprinzessin Miriam I. Bei seiner Eröffnung ging er auf die bayrische Herkunft der blau-weißen Farben ein, die über Otto I. nach Griechenland gekommen waren. „Bürgerschaftliches Engagement hilft, den Hospizgedanken zu unterstützen, den ich für einen großen humanitären Fortschritt halte“, bekräftigte Hartung. Der Förderverein verbessere die finanzielle Grundlage des Caritas-Hospizes St. Vincent mit Mitgliedsbeiträgen und eingeworbenen Spenden, um das wirtschaftliche Defizit auszugleichen und außerordentliche Investitionen und Anschaffungen im Hospiz zu ermöglichen. Neben den Geldzuwendungen sei es ein weiteres Anliegen des Vereins, das Hospiz in Mannheim und Umgebung bekannter zu machen.

Das Ensemble Antoniadis nahm die Gäste musikalisch mit in ihre griechische Heimat. Bouzouki-Spieler Kostas zupfte mit erstaunlicher Schnelligkeit über die vier Doppelsaiten seines Instrumentes, sein Sohn Stratos begleitete ihn virtuos und temperamentvoll auf der Gitarre. Mal melancholisch, mal voller Lebenskraft und Fröhlichkeit erklangen Balladen und traditionelle Volkslieder. Noch stehen dem Verein genügend Länder zur Auswahl, um die langjährige Tradition fortzuführen. Die Gäste unterhielten sich bestens und setzen sich dabei auch noch für eine gute Sache ein. as