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Almenhof Das Oktoberfest auf dem 48er-Platz begeistert seine Besucher / Familiäre Atmosphäre gelobt

Bier und zünftiges Essen

Das jährliche Oktoberfest des Fördervereins zum Erhalt des 48er Spiel- und Sportplatzes im Stadtteil Almenhof zog am Wochenende einmal mehr zahlreiche Besucher aus den umliegenden Orten an – und natürlich war auch der ganze Stadtteil auf den Beinen, um zünftig zu feiern.

Dem Beobachter bot sich beim Betreten des gemütlichen Biergartens ein wogendes Meer aus Menschen aller Generationen, die teilweise auch in Dirndln und Lederhosen gekommen waren. Für das leibliche Wohl war mit Festbier und zünftigem Essen bestens gesorgt.

Das Fest begann mit quirligem Flohmarkttreiben. „Wir sind schon zum zweiten Mal dabei, weil es eine schöne Atmosphäre und für den guten Zweck ist“, sagten Teresa und Antonino Cammisano vom Almenhof. Gut besucht war auch der ökumenische Gottesdienst auf dem Bunkervorplatz mit Pastoralreferentin Sabine Hansen (Maria Hilf) und Lehrvikar Lajos Ráksi (MarkusLukas).

Bunt wie Seifenblasen

„Der 48er Gottesdienst ist seit zehn Jahren ein Höhepunkt und Ausdruck der guten Ökumene auf dem Almenhof“, sagte die Pastoralreferentin. Für sie ist „der 48er Platz das Herzstück des Stadtteils, ein schöner Platz, wo sich die Menschen treffen, sich bewegen und begegnen“. Die Vielfalt derer, die sich hier treffen, sei so bunt wie die Seifenblasen, die Jule und Lena (beide drei Jahre alt) zur Freude der Besucher per Seifenblasenmaschine gen Himmel steigen ließen. Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Bläserkreis Süd unter Leitung von Jan Henneberger und Melanie Slota (Klavier).

Nach dem Segen hieß es: „Auf geht’s zum Oktoberfest!“ Die Besucher schnappten sich die Bänke und trugen sie hinunter in den gemütlichen Biergarten. Offizielle Eröffnung des Festes war der Fassbieranstich durch Bernhard Boll, der bis vor zwei Jahren Vorsitzender des Fördervereins war. Der SPD-Stadtrat begrüßte die vielen Gäste auch im Namen des Oberbürgermeisters und des Gemeinderates.

„Seit zehn Jahren veranstaltet die Bürgerinitiative nun schon ein Oktoberfest“, berichtete Boll. „Es ist das neunte Oktoberfest, weil es einmal ausgefallen ist, weil wir nicht auf der Baustelle Oktoberfest feiern wollten“, erklärte der Stadtrat. Wie in vielen Gemeinden sei das bürgerliche Engagement wichtig für den Zusammenhalt und die Identität im Stadtteil, sagte er. Deshalb dankte Berndhard Boll der Vorsitzenden der Bürgerinitiative, Hildegard Dub, und den vielen fleißigen Helfern, die Jahr für Jahr für Speis und Trank sorgen. „Der Erlös fließt natürlich wieder in den Erhalt unseres Platzes!“ betonte Boll.

Bis in die frühen Abendstunden hinein feierten die Almenhöfer gemeinsam mit ihren Gästen ausgelassen, und wieder waren sich Jung und Alt einig, dass der Förderverein durchaus in der Lage ist, etwas zu bewegen und eine Menge auf die Beine zu stellen.

Glück mit dem Wetter

Wie CDU-Fraktionsvorsitzender Claudius Kranz erklärte gabe es 2009 die ersten Überlegungen zum Erhalt des 48er Platzes, nachdem die Stadt plante, das Gelände zu bebauen. „Dass die Bürgerinitiative, die 2010 entstanden ist, so lange hält und das mit ganz unterschiedlichen Leuten, die hier wohnen, ist toll und begeisternd“, fand der Stadtrat.

SPD-Ortsvorsitzender Mathias Kohler lobte „die familiäre Atmosphäre beim Oktoberfest“. Der Bürgerinitiative sei die Organisation „wie immer sehr gut gelungen“. Der 48er Platz zeige sich verändert und schöner nach seiner Neugestaltung. „Und meistens hat die Bürgerinitiative auch Glück mit dem Wetter“, sagte Kohler lachend.

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