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Süd/Lindenhof Bürgerinitiative 48er-Platz aktiv

Blumengrüße für Senioren

Archivartikel

Eine bunte Überraschung bereiteten Mitglieder der Eltern- und Bürgerinitiative 48er-Platz den Bewohnern in der Seniorenresidenz Niederfeld. „Leider muss wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr unser Spiel- und Sportplatzfest auf dem 48er-Platz entfallen“, berichtete Ehrenvorsitzende Annette Knapp Wallenwein. Es wäre bereits das 23. Spiel- und Sportfest gewesen, das die 1997 gegründete Initiative zum Zwecke des Erhalts und der Aufwertung des Platzes durch neue Sport- und Spielgeräte ausgerichtet hätte. So entstand die Idee, Blumen an die Bewohner und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen abzugeben.

Bunte Frühlingsboten

Dadurch erhielten die Menschen, die sich derzeit besonders stark für andere einsetzen und diejenigen, die unter der Isolation leiden, einen blumigen Gruß. Die Mitglieder der Eltern- und Bürgerinitiative, ihre Freunde und Nachbarn hatten dafür rund 260 Euro gespendet, so dass sie neben der Senioreneinrichtung in der Speyrer Straße in der nächsten Woche auch noch zwei Seniorenhäuser in der Neckarauer Straße und in der Rottfeldstraße bedenken könnten, so Knapp-Wallenwein.

Sie und ihre Mitstreiterinnen, Hildegard Dub, Martina Quaas und Ramona Scherrer, überbrachten gleich eine ganze Wagenladung mit Tulpen, Narzissen, Pfingstrosen und vielen anderen Blumen. Allerdings konnten sie die Blumenpracht nicht persönlich übergeben, da im Pflegebereich bekanntlich ein absolutes Besucherverbot galt. Keine einfache Situation. Umso willkommener war ihr Blumengruß. Gelb, rot und blau leuchteten die vielen Frühlingsboten, die Christina Sälzler, Anke Bien-Seubert und Steffi Millbrodt, Alltagsbetreuer der sozialkulturellen Dienste in der Senioreneinrichtung der Diakonie, vor dem Eingang in Empfang nahmen und später an die Bewohner beziehungsweise im Speisesaal sowie den Aufenthaltsräumen verteilten, so dass alle etwas von den blumigen Grüßen haben.

„Das ist eine tolle Sache, und es zeigt den Bewohnern, die keinen Besuch mehr empfangen können und die oft auch keine Angehörigen mehr haben, dass die Menschen draußen sie nicht vergessen haben“, freute sich Christina Sälzler.

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