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Waldhof Sommerfest von St. Franziskus bietet vielfältiges Programm / Einrichtung informiert über Tagespflege

Caritaszentrum stellt sich vor

Archivartikel

Auch in diesem Jahr traf das Sommerfest des Caritaszentrums St. Franziskus Mannheim auf ein großes Besucherinteresse. Für Martin Wojas waren dabei zwei Zielgruppen wichtig. „Nicht nur das Umfeld und die Besucher von außerhalb wollen wir ansprechen, sondern auch etwas den Bewohnern vor Ort bieten“, wie der Pflegedienstleiter betonte. Immerhin stehen neben den 50 Pflegeheimplätzen auch 40 barrierefreie Wohnungen und Penthouse-Wohnungen zur Verfügung. „Wir organisieren das Sommerfest deshalb auch bereits im dritten Jahr“, erzählte Wojas.

Kinderhaus stellt Hüpfburg auf

Mit dem Wetter habe man bisher stets Glück gehabt. Bei strahlendem Sonnenschein feierten die rund 150 Besucher, während die Band Timeless die passende musikalische Begleitung servierte. „Wir haben 15 Helfer im Einsatz, um besten Service zu garantieren“, meinte der Pflegedienstleiter. Das Ganze sei ebenso als Tag der offenen Tür gedacht, um Besucher über das Angebot im Caritaszentrum zu informieren, wie er hervorhob.

Pater Hans-Joachim Martin hatte zuvor schon mit einer kurzen Eröffnungsandacht den Startschuss für die Festivität gegeben. Auch die Gemeinde St. Franziskus und das gleichnamige Kinderhaus waren mit Angeboten für Kinder und einer Hüpfburg vor Ort. Das Hospiz St. Vincent lud zu einer Aromapflege ein, während die Gäste beim Team der Sozialstation am Glücksrad drehen durften. Die lockte Naschkatzen mit frisch gebackenen Waffeln an, während das Angebot beim Restaurant Landolin den herzhaften Appetit bediente. Die jüngsten Besucher konnten bei der Ergotherapie-Praxis Fischer&Simon ihre Geschicklichkeit an Riesen-Bauklötzen testen.

Diese Veranstaltung sei schon eine tolle Sache, unterstrich Manuela Meier. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Gaby Oettinger stand sie den Besuchern Rede und Antwort am Stand der Tagespflege. „Wir sind jeden Tag von acht Uhr morgens bis Nachmittag 16.30 Uhr vor Ort und bieten 18 Plätze sowie einen Fahrdienst für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen an“, erläuterte Gaby Oettinger. Neben Frühstück und Mittagessen gebe es am Nachmittag Kaffee und Kuchen.

Kampagnenmobil unterwegs

Der Tag werde durch Aktivitäten wie Gedächtnistraining, Sitzgymnastik oder Freizeitangebote wie Malen, Singen oder Basteln gestaltet, so das Duo. „Bisweilen kochen wir auch gemeinsam“, meinte Oettinger und verwies auf das selbst angelegte Hochbeet mit eigenen Tomaten.

Gute Laune verbreiteten auf dem Sommerfest gleichfalls Gerhard Knapp vom Kolping-Bezirksverband Mannheim-Heidelberg und sein Team vom Kolping-Kampagnenmobil. Das Mobil sei jedes Wochenende deutschlandweit unterwegs, wie er berichtete. Morgen gehe es nach Regensburg. Ziel sei es, Gottvertrauen, Mut und die Freude am Glauben zu vermitteln, wie Gerhard Knapp erläuterte. jba