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Neckarstadt Diakonie lädt zum internationalen Frauentreff ein

Damit Geflüchtete klarkommen

Das internationale Frauencafé „Susanne meets Samira“ lädt Frauen und ihre Kinder aus der Neckarstadt und geflüchtete Frauen in Mannheim ein. „Der offene Treff hilft Frauen in der neuen Umgebung anzukommen und mit anderen Frauen vor Ort in Kontakt zu treten“, sagt Projektkoordinatorin Cigdem Erdis. „Sprachbarrieren, fehlende Ortskenntnisse aber auch ein geringes Selbstbewusstsein können oft Ursachen für Unsicherheit und Isolation sein – hier wollen wir helfen und uns gegenseitig stärken.“

Neben der Versorgung von Familie und Haushalt, haben es viele Frauen nicht immer leicht eine Sprache zu erlernen. Meist unter ihresgleichen in Kontakt, geraten sie in eine ungewollte Isolation, die sie von einem abwechslungsreichen und offenen Leben abschneiden. Im Café lernen sie nicht nur spielerisch die neue Sprache kennen, sondern kommen in einen Austausch mit anderen Nationalitäten, lernen im Beisein hauptamtlicher Mitarbeiter und Ehrenamtlicher Möglichkeiten der Freizeitgestaltung mit anderen Frauen kennen. Angeboten werden neben einem offenen Café und der Austauschmöglichkeit bei Kaffee und Kuchen, Ausflüge in Parks oder Bildungseinrichtungen, Yogakurse oder Selbstverteidigungstraining. Es wird gemeinsam gekocht oder musiziert.

Niedrigschwelliges Angebot

„Neben der Bandbreite an abwechslungsreichen Aktivitäten können wir im Gespräch außerdem aufspüren, wo eventuell Hilfe notwendig wird“, ergänzt Erdis. Die hauptamtlichen Sozialarbeiter können im direkten Gespräch auf das Beratungsangebot verweisen, Kollegen empfehlen und gezielt Perspektiven aufzeigen. Der Frauentreff ist zweiwöchentlich, immer mittwochs von 15 Uhr bis 16.30 Uhr in der der Diakoniekirche, Lutherstraße 2. Beginn ist Mittwoch, 20. Juni. Weitere Termine sind 4. und 18. Juli. Kinder werden willkommen geheißen. red