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Feudenheim Cafeteria im Theodor Fliedner Haus nutzerfreundlich und kundenorientiert umgestaltet

Empfang strahlt Behaglichkeit aus

Schon lange wird geplant, wie man den Eingangsbereich und die Cafeteria im Theodor Fliedner Haus ansprechender gestalten kann. Jetzt können sich Bewohner über die Modernisierung und das angepasste Konzept freuen. 80 000 Euro wurden in eine rollstuhlgerechte Empfangstheke, Informationstafeln, neue Tische und Stühle sowie neue Deckenbeleuchtung im Foyer investiert.

Geändertes Konzept

So wird schon im Eingangsbereich ein Gefühl von Gemütlichkeit und Entspannung verrmittelt. Die Empfangstheke wurde zum Hauseingang hin geöffnet und so umgebaut, dass auch Rollstuhlfahrer auf Augenhöhe miteinander kommunizieren können. Die Abläufe in der neuen Cafeteria setzen auf Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Sie wurde so konzipiert, dass Bewohner auch ohne ehrenamtliche Helfer sich Kaffee kochen oder einen Snack zu sich nehmen können. Trotz des neuen Konzepts freut sich das Team um Leiter Thomas Seifert weiterhin über jeden freiwilligen Helfer. Das Farbkonzept ist weiß und grün gehalten, was hell und freundlich wirkt. In der Cafeteria ist so eine Kaffeehaus-Atmosphäre entstanden.

Für das jetzt gemütliche Aussehen der Räumlichkeiten ist Heike Tatsch von Freisberg Wohnbedarf verantwortlich. Insgesamt hat die Theodor Fliedner Stiftung 80 000 Euro in das neue Entree investiert. Das Budget kam unter anderem durch den Förderverein für das Theodor Fliedner Haus, der 24 000 Euro beigetragen hat, und die Sparkasse Rhein-Neckar Nord, von der 6 000 Euro stammen. Der Vorsitzende des Fördervereins, Wolfgang Sättele erzählte: „Bereits vor über einem Jahr haben wir einstimmig beschlossen, dass unser gesamtes Budget von 2017 und 2018 in dieses Projekt fließt.“

Das stellvertretende Vorstandsmitglied der Sparkasse Thomas Kowalski bedankt sich für die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Theodor Fliedner Haus und überreichte gerne den symbolischen Scheck. Er betont: „Pflege ist ein wichtiges Thema in unserer älter werdenden Gesellschaft“, das Theodor Fliedner Haus sei eine hervorragende Adresse dafür. Die Cafeteria neu zu gestalten – sowohl auf eine praktische Art und Weise als auch lebenswert für die Bewohner –, sei eine gute Sache.

Auch Sozial-Bürgermeister Michael Grötsch, der gleichzeitig Vorsitzender der Theodor Fliedner Stiftung ist, findet die Veränderungen sehr gut: „Wir möchten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern möglichst angenehme Aufenthaltsmöglichkeiten mit hoher Wohn- und Lebensqualität bieten“, so Grötsch.

Bewohner zufrieden

Bei den Bewohnern kommt das neue Entree gut an. Eine Bewohnerin, die direkt einen Mocha aus dem neuen Kaffeeautomaten probierte, findet die Neuerungen im zentralen Empfangsbereich gut. „Es war notwendig, dass das neu gemacht wird. Ich werde auch bestimmt häufiger her kommen.“ Auch ihre Freundin Ilse Laub freut sich über das neue Ambiente.