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Almenhof Moll-Gymnasiasten glänzen mit Filmmelodien

Erinnerungen an Hollywood im Musiksaal

Facettenreich und dynamisch: Das Orchesterkonzert des Moll-Gymnasiums war mehr als nur eine musikalische Reise durch die Welt der Musik. Viel mehr war es ein eindrucksvoller Beweis für das hohe Niveau, auf dem das Symphonieorchester, verstärkt durch Mitglieder der Moll-Big-Band, und von den „Mollies“ (das Unterstufenorchester unter der Leitung von Orchestermentoren) musizieren.

Zur Aufführung kamen Werke aus verschiedenen Epochen und Stücke aus Filmen. Durch das kurzweilige Programm führte Frederik Diehl. Für die Zuhörer im gut besuchten großen Musiksaal des Bach-Gymnasiums hatten die Melodien aus dem Programm des Orchesterkonzerts einen hohen Wiedererkennungswert: Soundtracks und Lieder aus der Science-Fiction-Serie „Star Wars“, aus James-Bond-Filmen und anderen Kinohits der jüngeren Filmgeschichte wechselten sich ab mit Stücken von Vivaldi oder Schostakowitsch. In den Köpfen der Zuhörer bildeten sich umgehend Szenen der bekannten Spielfilme während die Ensembles die Melodien aus den Kino-Traumfabriken mit Engagement und viel Freude spielten.

Höchstleistungen durch Mentoren

Fulminanter Auftakt war „The Fellowship of the Ring“ aus „Der Herr der Ringe“. Diesen Klassiker der Filmmusik präsentierte das Symphonieorchester und die Bigband unter der Leitung von Ursula Hummel. Den jungen Instrumentalisten gelang es ausgezeichnet, die besondere Stimmung dieses Epos in den Musiksaal des Gymnasiums zu transportieren. Eine Besonderheit dieser Schule mit Schwerpunkt Musik sind die Orchestermentoren, die mit viel Engagement und Begeisterung in den Klassen acht bis zehn das Dirigieren erlernen. In fliegendem Wechsel führten sie die „Mollies“ zu Höchstleistungen bei „Let it Go“ aus dem Film „Frozen“, mit Highlights aus Harry Potter-Filmen oder der Serien-Saga „Games of Thrones“.

Souveräne Wechsel

Ein weiterer Höhepunkt des Programms war ein „James Bond Medley“. Das Symphonieorchester sorgte im Musiksaal für ein beachtliches Bond-Feeling. Dazu trugen auch die Bläser, Gitarristen, Schlagzeuger und Perkussionisten der Moll-Bigband bei, die den Orchesterklang perfekt ergänzten. Beim Bond-Titellied „Live and let die“ ließen es die jungen Musiker krachen wie dereinst Paul McCartney mit seinen „Wings“.

Nach einer kurzen Pause folgte ein Genrewechsel. Solist Chan He Im (Geige) verzauberte das Publikum mit Antonio Vivaldis „Frühling“, einfühlsam begleitet von einem Streicherquintett. Hans-Heinrich Schumann, der vor vier Jahren Abitur am Moll gemacht hatte, dirigierte souverän Symphonieorchester und Bigband beim Walzer von Schostakowitsch. Zum Abschluss gab es noch einmal Symphonieklänge und Bigband-Sound in seiner reinsten Form: Unter Leitung von Hummel brachten die Instrumentalisten die begeisterten Zuhörer bei „The Curse of the Black Pearl“ aus dem Film „Fluch der Karibik“, dem fulminanten „The Lion King“ oder dem „Main Theme“ von John Williams aus dem Weltraum-Epos „Star Wars“ zum Mitwippen. Der Applaus war den jungen Musikern sicher. ost