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Feudenheim Mehr als 200 Besucher beim Mai-Singen des Chorvereins Teutonia / Auch der Nachwuchs überzeugt

Frühlingslieder vor dem Alten Rathaus

Archivartikel

Über eine beachtliche Zahl gesanglicher Mitstreiter haben sich die Verantwortlichen des Gesangvereins Teutonia beim Mailiedersingen in Feudenheim freuen können. Auf dem Platz vor dem Alten Rathaus fanden sich mehr als 200 Besucher zu der Veranstaltung ein. „Wir haben 2014 damit begonnen“, erinnerte sich Dieter Kern. Und schon gleich zu Beginn habe das Mailiedersingen einen tollen Publikumszuspruch gehabt, berichtete der Erste Vorsitzende des Chorvereins. 2017 sei die Veranstaltung jedoch ausgefallen.

Umso mehr freute sich nun Kern, dass „dank des tollen Wetters heute so viele Besucher wie nie zuvor“ gekommen sein. „Wir hatten auch schon andere Bedingungen“, fügte der Teutonia-Vorsitzende hinzu. Doch diesmal passte es mit Sonnenschein und blauem Himmel.

„Rund 15 Helferinnen und Helfer sind beim Auf- und Abbau engagiert“, sagte der Erste Vorsitzende, der sich bei allen Unterstützern bedankte. „Wir kommen mit dem Mailiedersingen auch unserer Vereinssatzung nach, die Chormusik zu verbreiten“, betonte er.

Mit Liedern wie „Der Holderstrauch“ und „Hinein in die blühende Welt“ gelang es dem Teutonia Männerchor unter Leitung von Thomas Wind ganz hervorragend, das Publikum auf den Frühling einzustimmen. Am Klavier wurden die Sänger durch Albrecht Wunderle begleitet. Auch der Nachwuchs, die von Anna Stumpf geleiteten TeuTonies, konnte das Publikum begeistern, das auch selbst zum Mitsingen aufgefordert war.

Seit 2016 begleitet der Verein für Ortsgeschichte Feudenheim das Mailiedersingen. „In diesem Frühling haben wir zum ersten Mal einen Maibaum“, erzählte der Erste Vorsitzende Alois Putzer. Er bedankte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Feudenheim, die den Stamm aufgestellt hatte. Der Baum stehe seit einer Woche. Insgesamt 31 Vereine hätten sich mit denen am Kranz angehängten Schildern beteiligt.

Verbundenheit mit Stadtteil

Der Verein für Ortsgeschichte selbst zähle mittlerweile 160 Mitglieder, berichtete Putzer. Mit der Beteiligung am Mailiedersingen wolle man seine Verbundenheit mit dem Quartier ausdrücken. „Feudenheim ist ein sehr lebenswerter Stadtteil, den wir so erhalten wollen“, betonte Putzer. Veranstaltungen wie diese stärkten die Kultur und damit auch das Zusammenleben wie den Zusammenhalt der Bewohner.