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Neckarstadt Kommunalpolitische Vereinigung der CDU sucht Austausch mit Veranstaltungsexperten / Vereine fühlen sich überfordert

Gemeinsam Plätze neu beleben

Zu einem Gedankenaustausch und einem ersten Kennenlernen trafen sich der Vorstand der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Mannheim (KPV) und die neue Geschäftsführerin der Event & Promotion Mannheim GmbH, Christine Igel, im „Platzhaus“ auf dem Alten Meßplatz.

Wie die KPV in einer Pressemitteilung erklärt, gab Igel dabei den Anwesenden Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Das Unternehmen veranstaltet nicht nur etwa das Stadtfest, die Mai- und Oktobermess oder Weihnachtsmärkte. Von den 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen insgesamt sieben auch dafür, dass die zahlreichen Plakatträger in der Stadt gut und zuverlässig beklebt werden.

Für die Zukunft will Igel ihre Firma bekannter machen und für „das Stadtmarketing in der Stadt“ werben. Wichtig für das Angebot seien auch Flächen, welche für Veranstaltungen genutzt werden könnten. Hier sprach der KPV-Kreisvorsitzende Christian Stalf die schwierige Nutzung des Alten Meßplatzes in der Neckarstadt an. Passgenaue Veranstaltungen in Kooperation mit Partnern könnten laut Igel dem Platz wieder mehr Leben einhauchen. Eine ähnliche Problematik konnte der stellvertretende KPV-Kreisvorsitzende Christian Hötting aus Käfertal berichten. Mit dem Habichtplatz liegt ein großer Platz ohne Nutzung brach. Versuche, ihn zu beleben, seien gescheitert. Auch ein Wochenmarkt habe sich in Käfertal nicht durchgesetzt. Aus Seckenheim berichtete Sabine Brenner über die Schwierigkeiten der Vereine, noch Stadtteilfeste durchzuführen. Neben organisatorischen Schwierigkeiten fühlen sich viele Vereine durch Auflagen und rechtliche Bestimmungen überfordert.

„Selbstverständlich kann Event & Promotion hier Abhilfe schaffen. Dies können wir aber nicht kostenlos tun. Allerdings kann man sich – sofern politisch gewollt – immer über Lösungsansätze unterhalten“, bot Igel an.

Zur derzeitigen Situation und zur Zukunft befragt, erklärte Igel, dass sie mit der derzeitigen Ausrichtung des Unternehmens sehr zufrieden sei. „Mehr geht natürlich immer. Wir haben durchaus vermehrt Anfragen aus dem privatwirtschaftlichen Bereich. Aber hier stoßen wir mit der zur Verfügung stehenden Anzahl von Mitarbeitern irgendwann an die Grenze.“ red

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