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Innenstadt Ausstellung über Flüchtlinge geht zu Ende

Gespräch und Gebet

Archivartikel

„Fremde. Heimat“ – so lautet der Titel der Ausstellung, die am heutigen Freitag, am „Tag des Flüchtlings“, im Citypunkt F2/Haus der Katholischen Kirche am Marktplatz zu Ende geht. Von 17 bis 19 Uhr haben Besucher die Gelegenheit, bei Musik, einem interreligiösen Gebet, bei Getränken und Snacks miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch Fachkräfte aus der Flüchtlings- und Migrationsberatung werden bei der Finissage anwesend sein. Eingeladen und willkommen sind geflüchtete Menschen, ehren- und hauptamtliche Unterstützer und alle Interessierten, schreibt die veranstaltende ChristusFriedenGemeinde in ihrer Mitteilung.

In der Ausstellung zeigen großformatige Plakate Porträts von Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und in die Fremde gegangen sind, um dort eine neue Heimat zu finden. Sie berichten über ihre Flucht, Vertreibung, ihre Erlebnisse, ihre Hoffnungen und Ängste, ihre Enttäuschungen und Erwartungen.

Zu Wort kommen dabei Menschen aus Syrien, Afghanistan, Iran, Irak, Eritrea und Somalia, die aktuell nach Deutschland gekommen sind und jetzt in unserer Region leben. Etliche hatten bei ihrer Flucht aus ihren Heimatländern ihr Leben aufs Spiel gesetzt.

Wunsch nach neuer Heimat

Erfahrungen und Erlebnisse von geflüchteten Menschen und von Heimatvertriebenen sind sehr unterschiedlich, aber eines ist ihnen gemeinsam: Sie sind als Fremde gekommen, mit dem Wunsch nach einer neuen Heimat.

Die Ausstellung „Fremde. Heimat“ wurde vom Evangelischen Dekanat Bergstraße konzipiert und erstellt. red