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Schönau Siedlergemeinschaft mitten im Wald

Gottesdienst zum Auftakt hat Tradition

Nicht ganz reibungslos konnten die Siedler bei ihrem diesjährigen Waldfest am Vatertag beginnen. Nach Kabelverlegungsarbeiten auf der Sonderburger Straße wurde der für die Veranstaltung benötigte Stromkasten abgeklemmt und aus Versehen nicht wieder angeschlossen. Nach dem Installieren von zwei Generatoren, was schnell und zügig gelang, konnte das Waldfest dann beginnen.

Traditionsgemäß startet die Siedlergemeinschaft der Bedeutung des Feiertags Christi Himmelfahrt gemäß mit einem Gottesdienst in der idyllisch gelegenen Waldlichtung. Die Erfolgsgeschichte des christlichen Glaubens sei längst Vergangenheit. „Wir sind eine Minderheit. Als bekennende, praktizierende Christen sind wir Außenseiter. Wir haben im gesellschaftlichen Leben kaum noch wirklich Einfluß“, sprach Johannes Höflinger zu den Gästen.

Posaunenchor dabei

Begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor der evangelischen Schönaugemeinde und Pfarrerin Rebecca Langpape. „Die Siedlergemeinschaft pflegt die christliche Tradition und legt Wert darauf, mit diesem Gottesdienst zu beginnen, bevor sie ins ,Weltliche’ übergeht“, betonte Siedlerchef Johann „Hennes“ Danisch.

Seit 27 Jahren wird in der kleinen Lichtung bereits am Vatertag gefeiert. Das ursprünglich vom CDU-Ortsverein Schönau ausgerichtete Fest wurde vor Jahren von der Siedlergemeinschaft Schönau als Veranstalter übernommen. Die Mitglieder der Siedlergemeinschaft waren auf die große Anzahl der Gäste bestens vorbereitet. Versorgt mit kühlen Getränken und Spezialitäten vom Grill genossen die Väter ihren Tag. eng