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Stadtteile Ost Bauvorhaben bestimmen das Jahr

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Es wird gebaut, Warnbaken, Bauzäune und Sperrungen künden in allen Stadtteilen für alle sichtbar davon, doch immerhin geht es bei etlichen Projekten vorwärts – und manche sollen sogar vor Jahresfrist fertig.

Bei der Sanierung des Käfertaler Kulturhauses und den Baumaßnahmen in der Mitte des Stadtteils ist das so. Eigentlich hätte der Hallenbau ja schon im vergangenen November in neuem Glanz erstrahlen sollen, jetzt drückt man freilich auf die Tube, damit dort bald Eröffnung gefeiert werden kann. Die Straßenbauarbeiten sollen ebenfalls zügig vorangetrieben werden, am Stempelpark und am Rathaus rücken die Bautrupps noch in diesem Frühjahr beziehungsweise in der zweiten Jahreshälfte an.

Multifunktionale Halle

Auf der Vogelstang treibt die Menschen sicher auch 2020 die Zukunft des Hallenbades um, es soll nach den Beschlüssen des Gemeinderats geschlossen werden, man will aber auf Antrag der SPD und der Grünen ein „minimales nutzerorientiertes Badeangebot“ auf der Vogelstang prüfen. Die Arbeiten am Fritz-Esser-Haus gehen im gesamten Jahr weiter, hier will die Awo bis 2022 den Neubau errichtet haben.

Neben den Buga-Bauvorhaben auf den Konversionsgebieten wird es auch in Feudenheims Mitte Veränderungen geben. Die evangelische Kirche baut ein neues Gemeindezentrum auf dem Epiphanias-Gelände, ein bemerkenswerter architektonischer Entwurf sieht dort Holzbauweise und viel Grün vor, in diesem Jahr soll die Baugenehmigung stehen, vor 2022 geht es aber nicht los mit den Arbeiten. Noch 2020 will der Förderverein der Kulturkirche dagegen mit dem Ausbau der Sakristei beginnen, er soll sich als harmonische Ergänzung in das Gelände einfügen. Spannend wird sicher auch, welche Planungen der Investor des „Prinz Max“ für die Umgestaltung des beliebten Veranstaltungshauses vorlegt.

In Wallstadt geht der Umbau des alten Gasthauses „Pflug“ im Ortskern los, auch auf dem Gelände der alten Tankstelle Mosbacher Straße wird gebaut und die DJK hat zum Jahreswechsel offiziell die Trägerschaft der Halle in der Oswaldstraße von der katholischen übernommen – befristet bis Ende 2022. Alle Vereine hoffen weiter auf ein neues Kultur- und Sportzentrum. scho/pwr

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