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Käfertal Frank Mühlberger begrüßt Gäste

Hoffest mit rockigen Klängen

Archivartikel

Riesige Granatsplitter, goldgelber Käsekuchen und Frankfurter Kranz empfingen die Gäste des siebten Hoffestes bei Frank Mühlberger in Käfertal. Was sich zunächst etwas martialisch anhörte – Granatsplitter – entpuppte sich als leckeres süßes Gebäck. „Die sind so groß, dass man nicht mehr von Splittern sprechen kann, sondern nur noch von Bergen“, scherzte Frank Mühlberger, der sichtlich Spaß hatte, seine Gäste zu bewirten.

Aber es gab auch Deftiges, wie etwa Currywurst mit Pommes, Steaks oder Lachs mit Kartoffelpuffer und Meerrettich. „Hier zieht es einen halt hin“, begründete Gast Siegbert Holch, warum er zum Hoffest gekommen war.

Unterdessen erklangen Ohrwürmer vom Band. Aber das änderte sich mit einem gelungenen Auftritt von Rouven Gruber. Viele seiner Eigenkompositionen spielte er zum ersten Mal. Aber auch Coversongs wie Bob Dylans „Knockin on Heavens Door“ gab er gekonnt zum Besten. Der Beifall seiner Fans Annita, Ramina, Nina, Marlen, Leonine und Max war ihm ganz sicher. Aber auch die übrigen Zuhörer klatschten so lange, bis Rouven mit „Jolene“ von Dolly Parton einen emotionalen und klangvollen Schlusspunkt unter sein Konzert setzte.

Band untermauert Können

Der Musiker hatte ein wenig Pech, denn während er sang und auf der Gitarre spielte, setzte ein heftiger Regenguss ein, was ihn aber nicht davon abhielt, seinen Auftritt vollständig zu Ende zu bringen. Das trotzte sogar Olli Knapp, dem Bandleader der nachfolgenden Band „Hoaggelfisch“, ein Lob ab: „Das hat er super gemacht. Dafür noch einen Extra-Applaus“, forderte er, den Rouven Gruber auch bekam.

„Hoaggelfisch“ setzten eine weitere Duftmarke mit ihrem Auftritt. „Wir spielen, damit der Regen aufhört,“ so Olli. Recht sollte er behalten – denn als das erste Lied, „Glory Days“ von Bruce Springsteen, verklungen war, waren auch die Regenwolken verschwunden. Mit einer Erinnerung an Woodstock und Lieder aus dieser Zeit untermauerte die Kultband aus der Region ihr Können.

Aber auch die Rolling Stones kamen nicht zu kurz. „Jumping Jack Flash“, „The Last Time“ oder, „Sympathy for the Devil“ ließen die Herzen der Anhänger dieser Rockband höher schlagen. Abkühlung verschaffte da ein Gläschen Wein oder ein Bier. has

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