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Neckarstadt SPD-Landespolitiker Stefan Fulst-Blei stellt Anfrage an die Regierung zum „Haus der Deutschen Sprache“

IDS-Projekt bleibt wenig konkret

Wie sieht es mit der Realisierung und Finanzierung eines „Hauses der Deutschen Sprache“ in Trägerschaft des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim aus? Dies wollte SPD-Landtagsabgeordneter Stefan Fulst-Blei von der Landesregierung wissen. Weder Fördergelder noch private Partner seien derzeit spruchreif, noch gebe es einen festen Planungszeitraum, hieß es dazu auf die kleine Anfrage des Mannheimer Politikers. Das zuständige Wissenschaftsministerium werde sich aber weiterhin für das Projekt stark machen, so der wenig konkrete Tenor.

Standort Alter Meßplatz

Die Idee, ein „Haus für die Deutsche Sprache“ als Ort zur Präsentation der Forschungsarbeiten des Instituts für Deutsche Sprache (IDS) zu gründen, wird bereits seit mehreren Jahren zwischen dem IDS, der Stadt Mannheim, dem Land und der Leibniz-Gemeinschaft (WGL), der das IDS angehört, diskutiert. In der Neckarstadt hoffen die Bürger, dass der Alte Meßplatz als Standort für eine solche Einrichtung infrage kommen könnte, nachdem die ersehnte Stadtbibliothek nun in der Innenstadt gebaut wird.

„Das Haus für die Deutsche Sprache ist ein wichtiges Projekt für die Sprachwissenschaft und auch für Mannheim“, so Stefan Fulst-Blei. Der Sozialdemokrat setzt darauf, dass die unterstützenden Worte, die vor kurzem von Ministerin Theresia Bauer bei der Verabschiedung von IDS-Direktor Ludwig M. Eichinger gesprochen wurden (wir berichteten), „auch in finanzieller Unterstützung ihren Ausdruck finden.“