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Käfertal Jahreshauptversammlung der IG Käfertaler Vereine/ Großer Dank an Ute Mocker

Kulturhaus-Sanierung liegt im Plan

Archivartikel

Im vergangenen Jahr wurde mit der Sanierung des Kulturhauses Käfertal begonnen. „Dennoch gingen die Veranstaltungen weiter, wenn auch in reduziertem Umfang“, berichtete Vorsitzende Ute Mocker bei der Jahreshauptversammlung der Interessengemeinschaft (IG) Käfertaler Vereine im Kulturhaus II auf Franklin.

Positiv war auch der Kassenbericht des stellvertretenden Vorsitzenden, Bernd Eisen. Weil die Stadt die Interessengemeinschaft 2018 mit einem Betriebskostenzuschuss von 50 000 Euro unterstützt habe, sei die IG „gut aufgestellt“. „So kann man weitermachen“, meinte Eisen. Er hoffe auf weitere Unterstützung durch die Stadt, „so dass man den Betrieb aufrechterhalten kann“.

Gewinn trotz Umbau

Lob gab es von Revisor Walter Dörr dafür, „dass die IG nach zwei Jahren im Minus trotz Umbau einen Gewinn machen konnte“. Das sei vor allem Ute Mocker zu verdanken. Auch Altstadtrat Karlheinz Haas (SPD) dankte dem Vorstand für die „hervorragende Arbeit“. Die IG sei noch einmal „mit einem blauen Auge davon gekommen“. Er hoffe nun, dass dies auch so bleibt. Stadträtin Gabriele Baier (Grüne) schloss sich dem Dank an, der Vorstand habe den Verein in schweren Zeiten gut über die Runden gebracht. „Die Interessengemeinschaft hat viel für den Stadtteil getan“, lobte sie. Nach einstimmiger Entlastung des Vorstandes stellte die Vorsitzende Bernd Nauwartat von den Löwenjägern als neuen Schatzmeister der IG vor.

Zum Stand der Sanierung erklärte Mocker: „Der Umbau soll bis November abgeschlossen sein.“ Es sei schwierig, sehr aufregend und anstrengend gewesen. Täglich sei etwas passiert, und oft habe sie ganze Tage in Gesprächen mit Architekten und Planern verbracht.

Patenschaften für Stühle

„Alles liegt relativ im Plan“, so Ute Mocker zum Zeitablauf. Der kleine Saal sei soweit fertig und bespielbar – wenn auch drei Wochen später als gedacht. Verzögerungen gebe es auch beim großen Saal, wo noch Boden und Decke entfernt werden müssten, weil dies gleichzeitig mit dem Eingang erneuert werden sollen. Mitte November will die IG dann die Eröffnung des Kulturhauses feiern.

Allerdings sähe das neue Haus mit den alten Stühlen im Saal schlecht aus. Für 600 Stühle aber brauche man 60 000 Euro. „Auch der Flügel ist alt, wird es aber noch mal tun“, meinte Mocker. Gesucht werde zudem für den kleinen Saal noch ein Klavier (Kosten 2500 bis 3000 Euro). Zum Thema Stühle schlug Bezirksbeirätin Melanie Seidenglanz (SPD) Stuhlpatenschaften vor.

Diskutiert wurde auch über die künftigen Mietkosten für den großen und kleinen Saal. Mocker erklärte, Vorstandsmitglied Peter Hofmann habe alle Vermietungen überprüft. Um kostendeckend zu sein, müssten die Preise erhöht werden, beispielsweise bei Veranstaltungen von Firmen im großen Saal auf 1515 statt bisher 924 Euro. Für Vereine gebe es einen Preisnachlass von 20 Prozent und für Mitgliedsvereine bei mindestens drei Veranstaltungen sowie eigenem Auf- und Abbau 35 Prozent. „Wir müssen die Preise erhöhen und brauchen die Zuschüsse der Stadt, sonst geht es hier nicht weiter“, sagte Mocker.

Zum Kulturhaus II auf Franklin erklärte sie, die MWSP habe den Vertrag bis September verlängert und würde es begrüßen, wenn die IG mit den Jugendprojekten bleibe. Doch auch dafür brauche man Geld. ost