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Waldhof „Was ä Theater“ unterstützt das Schifferkinderheim und das Projekt „Eric aus Equador“ von St. Elisabeth / Akteure treten Sommerpause an

Laien-Schauspieler spenden Einnahmen

Archivartikel

Rund zwei Monate ist das Laienprojekt „Was ä Theater“ mit seinem diesjährigen Titel „Zum (w)arme Wärschtel“ aufgetreten. Bei Elfriede Deutschländer (Jasmin Stahl) brach insgesamt 14 Mal Panik aus, als ihr neureicher Cousin Baron Paul von Scherbelino (Klaus Stahl) seinen Besuch ankündigte. In der Vergangenheit hatte er ihr Geld für ihre Kneipe geliehen – sie gab jedoch vor, ein Edelrestaurant zu betreiben. Nun musste sie innerhalb von 24 Stunden ihre heruntergekommene Eckkneipe in ein Gourmetlokal verwandeln. Im Mai fand die letzte Vorstellung im Franziskushaus statt.

Der gemeinnützige Verein spendet traditionsgemäß die eingenommenen Gelder für soziale Zwecke. So gehen die Erlöse an bedürftige Personen oder Organisationen – in diesem Jahr sogar an zwei Parteien: Zum einen geht die Spende an das Kinderschifferheim nach Seckenheim. Die zweite Spende geht an die Gemeinde St. Elisabeth für das Projekt „Eric aus Ecuador“, der seit seiner Geburt an einer schweren Erkrankung der Harnwege leidet (wir berichteten) und weiter kostspielige Eingriffe vor sich hat.

Gerd Kaltenmaier, der stellvertretend für die Aktion aus der Gartenstadt vor Ort war, fand bewegende Worte zu Erics Schicksal und bedankte sich herzlich bei „Was ä Theater“. Bis zum Herbst verabschiedet sich das Ensemble in die Sommerpause. jeb