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Lebensqualität statt Beton

Archivartikel

Natürlich sind es in erster Linie die Menschen, mit denen wir täglich arbeiten oder studieren, die sich positiv auf Kreativität und Wohlbefinden auswirken können. Doch längst sind sich Soziologen, Psychologen und Mediziner gleichermaßen einig, dass neben einem intakten sozialen Umfeld eben auch ein angenehmes Gesamtumfeld wichtig ist. Und allein auf dem Bildungscampus-Areal werden bald nicht nur für mehr als 1500 Studenten Plätze geschaffen, sondern auch für mehr als 200 Kindergarten- und Schulkinder. Zu Recht fragen sich Bezirksbeiräte und Eltern, wie man so viele Jugendliche und Kleinkinder in einer Betonwüste versorgen kann.

Andererseits ist das ehemalige Vögele-Gelände ein begehrtes Baugebiet für Firmen und Institutionen, die natürlich ihren Standort finden müssen und sollen. Bleibt dennoch zu hoffen, dass die Planer auch an begrünte Ruhe- und Pausenbereiche denken. Damit der Begriff Neckarauer Bildungscampus nicht nur für einen Ort zum Lernen und Arbeiten steht – sondern auch für Lebensqualität.

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