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Oststadt Stiftungsfest der Christuskirche mit zahlreichen Gästen / Großer Dank an Renate und Karl Schneider

„Mehr als nur Geld“

Archivartikel

Bei strahlendem Sonnenschein hat die Stiftung Christuskirche – Kirche Christi ihr fünftes Stiftungsfest gefeiert. Begrüßt wurden die Gäste am frühen Morgen auf dem Kirchenvorplatz mit den feierlichen Klängen von Trompeten und Posaunen. Der Festgottesdienst wurde traditionsgemäß mit Dekan Ralph Hartmann gefeiert. In seiner Predigt zum Thema „Das Lied vom Leben singen“ hob er jene hervor, die im Glauben an Gott dagegen halten können, wenn der raue Wind des Lebens Menschen in eine Situation bringt, in der sie nicht weiter wissen.

„Die von Renate und Karl Schneider vor neun Jahren gegründete Stiftung ist mehr als nur Geld zu sammeln, sie stärkt den Zusammenhalt und knüpft Netzwerke, was die Stiftung auszeichnet, ist die Gemeinschaft“, sagte der Dekan. So durften sich die Konfirmanden, die zum Gelingen des Festes beitrugen, über eine Spende für einen Ausflug zum Landesbischof in Karlsruhe freuen.

„Lobe den Herren“ sang der Kammerchor, der zusammen mit der Sinfonietta Mannheim und Solisten unter der Leitung von Professor Johannes Michel den Gottesdienst mit einem musikalischen Festprogramm umrahmte. Anschließend begrüßte die Vorsitzende des Ältestenkreises, Brigitte Hohlfeld, die zahlreichen Gäste zur fröhlichen Nachfeier auf dem Kirchenvorplatz. „Mit dem Stiftungsfest, das schon zum fünften Mal stattfindet, zeigt das Stifterehepaar Renate und Karl Schneider in großartiger Weise, dass es ihm nicht nur wichtig ist, finanzielle Mittel für unterschiedlichste Aufgaben in der eigenen Gemeinde, für Gemeinden innerhalb der Evangelische Kirche Mannheim und in einzelnen Gemeinden deutschlandweit zur Verfügung zu stellen“, sagte Hohlfeld.

Kindergarten singt für Stifter

Von genauso großer Bedeutung sei für das Ehepaar Schneider, mit dem jährlichen Fest ein Gemeinschaftserlebnis für Gemeindeglieder und andere Menschen aus Mannheim zu ermöglichen. Sichtbares Zeichen des Dankes an die Stifter sei der Auftritt der Kindergartenkinder mit einem selbstgebastelten Bus und einem Lied, so Hohlfeld. Sie berichtete: Der Christuskindergarten in der Maximilianstraße wird abgerissen und in den nächsten beiden Jahren an gleicher Stelle neu errichtet. Für die Übergangszeit haben die Kinder Container auf den früheren Tennisplätzen neben dem Teehaus im Luisenpark bezogen. Das Ehepaar Schneider sorge nun dafür, dass die Kinder von dort mit einem Bus zur Christuskirche gebracht werden. „Damit der Kontakt zur Gemeinde nicht abreißt“, erklärte Renate Schneider.

Sie dankte allen, die dies ermöglichten: dem Festausschuss unter Leitung von Birgit Stegmann, der die zahlreichen Gäste mit Speis und Trank verwöhnte, dem Ältestenkreis, den Kirchendienern, dem Stiftungsvorstand und Stiftungsrat und den Pfarrern der Gemeinde. Ein besonderes Dankeschön ging an das Trompetenquartett des Nationaltheaters unter Leitung von Falk Zimmermann, das für die musikalische Untermalung des Festes sorgte. Nachdem die bunten Luftballons gen Himmel aufgestiegen waren, lud Jörg Rünzler vom Ältestenkreis zur Turmbesteigung ein. Das ließen sich viele der Besucher nicht zweimal sagen.