Stadtteile

Schönau Erste Ideen zur Umgestaltung der Wendeschleife der Stadtbahn

Mehr Grün an der Endstelle

Archivartikel

Der Bürgerbeteiligung komme eine große Bedeutung zu, hatte Oberbürgermeister Peter Kurz bei der Eröffnung des Tages der Städtebauförderung auf der Schönau betont. Bis zum Sommer 2020 soll eine erste Planung vorgelegt werden, wie künftig die Endstelle der Stadtbahn auf der Schönau aussehen könnte.

Erste Ideen wurden jetzt schon einmal gesammelt. Besonders Jugendliche hatten sich an der Sammlung von Vorschlägen beteiligt. Im hinteren Teil der Wendeschleife könnte ein Basketballspielfeld entstehen, lautete einer der Vorschläge. Ein anderer wollte in der Mitte einen Platz, an dem Hunde verweilen könnten. Da sollten dann auch Behältnisse aufgestellt werden, in denen die Hinterlassenschaften entsorgt werden könnten. Von fast allen, die sich an der Gedankensammlung beteiligten, wurde mehr Grün vorgeschlagen. Das gebe es auf der Schönau sowieso zu wenig, wurde kritisiert. Der derzeitige Wildwuchs von Pflanzen und Gehölzen sollte geordnet und neu gestaltet werden, war eine fast einhellige Meinung.

Diese ersten Ideen sollen nun in eine Planung eingearbeitet werden, hatte Kurz versprochen. Der vorhandene Einzelhandel soll in die Planungen ebenfalls eingebunden werden. Es könnte auch ein Wettbewerb ausgeschrieben werden, lautete einer der Vorschläge.

Vorbild Lena-Maurer-Platz

Nicht allein die Wendeschleife, sondern mit den angrenzenden Wohn- und Geschäftshäusern könnte eine neue attraktive Mitte auf der Schönau entstehen – ähnlich wie der Lena-Maurer-Platz. Bisher sieht es noch eher trist aus. Wenige Menschen verweilen dort länger. Auch das Umfeld um das Jugendhaus sollte in die Planungen einbezogen werden, meinte einer der Jugendlichen. Da könnte doch das eine oder andere auch verbessert werden. Bis 2027 soll alles fertig sein, hatte die GBG jüngst versprochen.