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Waldhof Ausschuss verweigert Taunusplatz-Zustimmung

Mitglieder verweisen Thema an Rat

Archivartikel

Eigentlich sollte der Ausschuss Technische Betriebe am Dienstag den zweiten und dritten Bauabschnitt für die Neugestaltung des Taunusplatzes beschließen. Doch weil Mitglieder des Gremiums mit der Beschlussvorlage der Verwaltung nicht einverstanden waren, verweigerten sie die Zustimmung und verwiesen das Thema in die nächste Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag, 2. April (16 Uhr Ratssaal, Stadthaus).

Nicht berücksichtigt

Anlass für den Unmut war, dass wichtige Belange und Wünsche von Bürgern in der Vorlage nicht berücksichtigt wurden. Bei einem Stadtteilspaziergang Ende Februar, an dem auch Oberbürgermeister Peter Kurz teilgenommen hatte, hatten Bürger, Bezirksbeiräte, Stadträte und Vertreter von Vereinen und Organisationen über die Gestaltung des Platzes diskutiert. Die Pläne sahen unter anderem etwa 90 laufende Meter Sitzbank vor, die es aber verhindern würde, in der Mitte des Platzes Feste zu feiern.

„Was ist mit den Punkten, die vor Ort vorgetragen wurden und die auch der OB aufgegriffen hat“, fragte Thomas Hornung (CDU). „Was der Oberbürgermeister zugesagt hat, muss Teil des Beschlusses werden“, forderte er. Dem stimmte Roland Weiß (ML) zu. „Die Planung ist lieblos und geht am Bedarf vorbei“, kritisierte er. Neben der Sitzbank ging es um die Lage von Bodenhülsen für ein Sonnensegel und Spender mit Hundekot-Tüten.

Bis zur Sitzung klären

„Die Verwaltung hätte sauber arbeiten müssen“, kritisierte Hornung. Stefan Fulst-Blei (SPD) forderte „eine Ergänzung, was die Gestaltung angeht“. Ihm hätte eine Erklärung über die Änderungswünsche im Protokoll genügt.

Umweltdezernentin Felicitas Kubala (Grüne), die die Sitzung leitete, bedauerte die Entscheidung: „Mein Anliegen war, bei der Maßnahme einen Schritt weiter zu kommen.“ Man versuche, bis zur Gemeinderatssitzung „alles zu klären, was noch offen ist“.

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