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Käfertal Krimi-Lesung in der Stadtteilbibliothek

Mörderische Tapas

Archivartikel

Dass Hauswirtschafterinen nicht nur kochen, sondern auch skrupellos morden können, bewies Gina Greifenstein in der Stadtteilbibliothek Käfertal bei ihrer Lesung „Mörderische Tapas“. Die Autorin war der Einladung des Fördervereins der Gottfried-Keller-Bücherei gefolgt und hatte nebst ihren Bücher auch leckere Pfälzer Tapas im Gepäck, welche den Gästen als Pausenfüller zwischen den drei gelesenen Kurzgeschichten serviert wurden.

Köstliche Happen

Die von Greifenstein selbst zubereitete Leckereien passten hervorragend ins Programm, denn die gebürtige Unterfränkin lebt seit 24 Jahren in der Pfalz und hat den Beruf der Hauswirtschafterin gelernt. Ihre Karriere als Schriftstellerin begann sie mit dem Verfassen von Kochbüchern und kleinen Büchern für Kinder. Nun mordet sie sich mit viel Erfolg durch die Pfalz.

Zum Beispiel in der Landauer Schrebergartensiedlung Am Lohgraben, in der Beate ihrem Gartennachbarn Adalbert Möller mittels eines Elektrozauns ein unschönes Ende beschert. Auch der Marmelade kochende Rentner Friedrich erleidet einen tragischen Unfall, nachdem er aus Ernas geliebten Rosen Gelee zubereitet hat. Selbst vor dem Mord an einer Frau schreckt die Wahlpfälzerin nicht zurück. So muss sich die Wirtin einer Tapasbar die Frage stellen: Kann Gift schlecht werden?

Beim anschließenden Buchverkauf mit Signierstunde nutzte Manfred Riehle, der Erste Vorsitzende des Freundeskreis, die Gelegenheit und erstand den Krimi „Tödliche Tapas“ und das Kochbuch „Noch mehr Pfälzer Tapas“, die der Verein gleich der Stadtteilbücherei spendete. Das Tapas-Kochbuch wird in den nächsten Tagen häufig vergriffen sein, denn in diesem stehen die Rezepte der servierten Köstlichkeiten. Abgerundet wurde der kurzweilige Nachmittag noch durch die Bewirtung des Freundeskreis der Gottfried-Keller-Bücherei. Es gab Kaffee und Kuchen sowie herzhafte Leberwurstbrote mit Getränken. ad

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