Stadtteile

Popakademie Konzert in der Johannes-Kepler-Schule

Musik bis ins Dach

Klatschend laufen die Schüler mit dem Coach der Popakademie in die Aula der Johannes-Kepler-Schule ein. Sie setzten sich auf die Trommeln und mit dem Stichwort „One, two, three, four“ setzt das Percussion- Stück ein. Es ist das Abschlusskonzert der Sommerschule, die erstmalig in der Johannes-Kepler-Schule über die Bühne ging. „Bei uns gibt es Musik vom Keller bis zum Dach“, sagt Konrektor Thorsten Kuß.. Auch der Chef der Popakademie, Udo Dahmen, sowie die Landtagsabgeordnete der Grünen, Elke Zimmer, und Rolf Ackermann vom Kultusministerium beobachteten das Spektakel von der ersten Reihe aus.

Selbst komponierte Rap-Stücke

„Was hier passiert, ist etwas ganz Wunderbares“, freut sich Ackermann. Während seiner Ansprache lädt er die Schüler spontan ein, den Fachtag der Sommerschulen in Heilbronn, der dieses Jahr erstmalig stattfinden soll, mit einem musikalischen Stück zu eröffnen. „Bis heute hatte ich keine Idee, wie man diesen Tag eröffnen könnte, aber jetzt seid ihr meine Idee“, sagt Ackermann . Die Schüler zeigen sich dankbar und leiten mit den Sätzen „uns ist es wichtig, dass jeder so akzeptiert wird, wie er ist“ die nächsten, selbst komponierten Rap-Stücke ein.

Während der Sommerschule waren die insgesamt 22 Schüler der aus Humboldt-Werkrealschule, der Hermann-Gutzmann-Schule sowie der Johannes Kepler-Schule in Gruppen unterteilt. Die einen schrieben Liedtexte, die anderen dachten sich mit den Coaches der Popakademie die Musik aus. Wieder andere frischten mit den Lehrerinnen Ina Schuchart-Groth und Ann-Kathrin Beuerle ihre Mathe- und Englischkenntnisse auf. Das Percussion-Stück wird am Ende als Zugabe gewählt und die Schüler ernten erneut großen Applaus. cari