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Rheinau Caritas-Heime St. Anna-Haus und Franz-Pfeifer-Haus feiern / Anna-Skulptur beim Sommerfest gesegnet / Dank an Franz Pfeiffer für Spende

„Ohne dich gäbe es die Statue hier nicht“

Archivartikel

Bewegende Worte, Musik, Gesang, eine Benefiz-Versteigerung und ein nobler Spender: Die Heilige Anna ist die Schutzpatronin der Mütter, der Ehe, der Armen, der Bergleute und diverser Handwerksberufe – jetzt wacht sie über zwei Wohnheime für psychisch erkrankte Menschen auf der Rheinau. Eine Skulptur, die die Heilige Anna gemeinsam mit ihrer Tochter Maria und ihrem Enkel Jesus zeigt, wurde im vergangenen Jahr vor den Caritas-Heimen St. Anna-Haus und Franz-Pfeifer-Haus aufgestellt und jetzt beim Sommerfest feierlich gesegnet.

Symbol für Bildung und Lernen

Gestiftet hat die Skulptur der ehemalige Mannheimer Caritas-Vorsitzende Franz Pfeifer. Gestaltet wurde sie von der Pfälzer Künstlerin Bärbel Schmidt. Vorgaben waren, Weintrauben als Sinnbild für Frohsinn und gelungenes Leben sowie ein Buch als Symbol für Bildung und lebenslanges Lernen einzuarbeiten. Außerdem sollte auf den Engel Gabriel verwiesen werden.

Die Skulptur besteht aus rotem Sandstein aus der Region. Im Rahmen einer Andacht segneten die Priester Hans-Joachim Martin und Theo Hipp die Anna-Skulptur mit Weihwasser. Caritas-Vorstand Roman Nitsch dankte Franz Pfeifer für seine Spende und sein Engagement: „Ohne dich gäbe es die Statue hier heute nicht.“ Beim anschließenden Sommerfest im Garten der Wohnheime begrüßte die Leiterin des St. Anna-Hauses, Sandra Haas, unter anderem Vertreterinnen des Deutsch-Amerikanischen Freundschaftskreises, von dem die Einrichtung schon mehrfach noble Spenden erhalten hat. Damit konnte dieses Jahr eine Freizeit am Bodensee ermöglicht werden, außerdem wird der Garten der Außenwohngruppe neu gestaltet.

Sandra Haas, die das Heim seit Anfang des Jahres leitet, dankte den Mitarbeitenden aller Bereiche dafür, dass sie ihr den Einstieg erleichtert hätten. Ein weiterer Dank ging an die Bewohner: „Sie haben mich sehr herzlich aufgenommen.“

Stühle versteigert

Nach einer Reihe von Musik- und Gesangsdarbietungen von Bewohnerinnen, Bewohnern und Mitarbeitenden kam die Stunde der Beschäftigungstherapie: die Versteigerung von individuell gestalteten Stühlen. Aus gespendeten Stühlen des Ursulinengymnasiums hatten die Bewohner kunstvolle Unikate gemacht.

Ab einem Startpreis von vier Euro konnten die Gäste des Sommerfests mitbieten. Weitere Arbeiten der Beschäftigungstherapie gab es an einem Stand zu kaufen.

Junge Ehrenamtliche von youngcaritas waren ebenfalls vor Ort und boten ein unterhaltsames Programm für Kinder an. mai