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Almenhof Schüler zeigen beim Musikabend in der Almenhof-Grundschule ihr Können / Anspannung bei kleinen Sängern legt sich schnell

Schlaflos vor lauter Aufregung

Archivartikel

Die Schüler der Almenhof-Grundschule haben ihren Omas, Opas, Eltern und Geschwistern einen bunten und tollen musikalischen Abend in der Turnhallen geboten. Die Sechs- bis Zwölfjährigen aus den Arbeitsgemeinschaften konnte das Publikum von Beginn an begeistern. Die ungefähr 60 jungen Künstler waren auf der „Wiesenbühne“ sofort in ihrem Element. Diese war im Übrigen beinahe zu klein, damit alle Schüler und Lehrer darauf Platz finden konnten. Dicht gedrückt lieferten die großen und kleinen Sänger dennoch musikalische Höhepunkte. „Musik ist an unserer Schule ein wichtiger Bestandteil“, hatte Schulleiterin Annette Diekmann-Sauer eingangs festgestellt. Damit auch alle Zuhörer Platz fanden, hatte der Hausmeister noch weitere Stühle in der Turnhalle aufgestellt.

Wie bei den Profis wechselten sich die Teilnehmer der verschiedenen Musik-AGs ab und wanderten auf dem Podest auf und ab. Dass es den Kindern selbst Spaß machte, vor einem solchen Publikum aufzutreten, war in den fröhlichen Gesichtern leicht abzulesen. So gab es am Ende nur strahlende Künstler. Dabei war der ein oder andere junge Sänger vor dem Auftritt durchaus angespannt. „Mein Junge hat fast die ganze Woche nicht mehr gut geschlafen, weil er so aufgeregt war“, raunte eine Mutter ihrer Sitznachbarin zu. Auch ihnen viel ein großer Stein vom Herzen und beide sparten nicht mit Beifall. Das fleißige Üben der Lehrer und Betreuer hatte sich gelohnt. Eine AG – unter der Leitung von Musiklehrerin Martina Sender – bot eine „Bodypercussion“ an. Der 19-köpfige Chor, dirigiert von Ann-Sophie Engelmann legte mit „sim sala sing“ gekonnt nach.

Saal tobt bei Mundakrobaten

Die Flötenspieler, betreut von Alexander Kropp, ließen die Biene Maja und ihren Freund Willi über die Bühne hüpfen. Mit „Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald“ und „Mäuselein und Regenwurm“ lockten die Kinder das Frühjahr herbei. Ein weiterer Höhepunkt an der Schule ist das „Beatboxen“. Schlagzeug- und andere Rhythmusinstrumente werden dabei mit dem Mund imitiert. Das „Beatboxing“ ersetzt damit praktisch alle anderen Instrumente. Eine Kostprobe lieferte der Betreuer Elijah Salah gleich mit und ersetzte damit fast ein ganzes Orchester. Das Publikum im Saal war begeistert.

„Hallo Django“ von Uli Führe und und Queens zeitloser Mega-Hit „We will rock you“ waren die abschließenden Höhepunkte eines Konzerts, das mit viel Beifall belohnt wurde und sich von Lied zu Lied gesteigert hatte.