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Neckarstadt-West Jobcenter veranstaltet Familienfest

Spieler des SV Waldhof als Vorbilder

Fußball-Spieler mal ganz persönlich kennenlernen und Einblicke in das Leben eines Profispielers erhalten – das konnten Besucher beim gemeinsamen Sommerfest des Jobcenters Neckarstadt-West und des SV-Waldhof auf dem Neumarkt erleben.

Dabei gaben die Fußballer Marcel Seegert, Silas Schwarz, Timo Königsmann und Florian Flick ausgelassen Autogramme, nahmen sich Zeit für Fotos und plauderten in kurzen Interviews über ihren Beruf. Das Motto: „Gemeinsam für den Aufstieg“ ist gleichzeitig der Name des neuen Förderprogramms des Jobcenters, das am 9. September gestartet ist.

Hilfe zum beruflichen Aufstieg

Ein Jahr lang können Leistungsbezieher des Jobcenters Neckarstadt West von erfahrenen Coaches der Träger Caritasverband, Diakonie, Gemeinschaftswerk Arbeit und Umwelt sowie Biotopia lernen, wie sie Bewerbungsunterlagen zusammenstellen und Hilfe bei der Jobsuche erhalten.

Und so leuchtet der Grund für das Zusammenkommen des Jobcenters mit dem Mannheimer Fußballverein schnell ein: Hier gibt es eben Parallelen zwischen sportlichen und beruflichen Herausforderungen. „Der SV Waldhof hat niemals aufgegeben und sich wieder nach oben gekämpft. Wenn ich in unsere Jobcenter schaue, sehe ich die gleichen Aufgaben und Kämpfe“, eröffnete Jens Hildebrandt, Geschäftsführer des Jobcenters, den Familiennachmittag . So sei der erkämpfte Aufstieg in die dritte Liga auch ein Vorbild für das Ziel des Förderprogramms: Einen Aufstieg in eine höhere Liga des Erwerbslebens.

„Das besondere daran ist, dass die Kunden in Einzelbetreuung intensiv und ganzheitlich gefördert werden“, erklärt Projektleiterin Jessica Meinhardt das Konzept dahinter. Ziel des Förderprogramms ist es, Probleme zu lösen und damit dem Aufstieg ins Berufsleben einen Schritt näher zu kommen.

So sollen durch Fördermaßnahmen wie Hausbesuche des persönlichen Coachs, Begleitung zu Behörden, Weiterqualifizierung durc h Abschlüsse oder Kinderbetreuung die Lebensqualität der Bewerber verbessert werden. Außerdem steht das „Vor Ort Büro“ bei Fragen rund um das Projekt in der Ifflandstraße 2-6, für Anfragen offen. skw