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Sandhofen Minister Peter Hauk beim Scheuerfest

Von Kirschgartshausen auf den Scharhof umgezogen

Archivartikel

Das Scheuerfest auf dem Scharhof lockte viel Publikum in den hohen Norden. Dort belebte die CDU eine alte Tradition in der Reiterhalle des Mampelhofs. Als Gast konnte der hiesige Ortsverein aus Sandhofen, der diese Veranstaltung in diesem Jahr in Kooperation mit der CDU aus Käfertal sowie der Jungen Union ausrichtete, Peter Hauk begrüßen. Der Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz zeigte sich sehr angetan vom Ambiente.

Zu Beginn der 1980er startete die Veranstaltungsreihe noch auf dem Hofgut in Kirschgartshausen. „Das letzte Scheuerfest auf dem Mampelhof haben wir 2013 gefeiert“, erinnerte sich Gastgeber Wilken Mampel. In diesem Jahr sei allerdings der Starkbieranstich des Ortsverbandes Sandhofen aufgrund vieler Krankmeldungen bei den Helfern ausgefallen, teilte der Bezirksbeirat mit.

Starkbier gebe es auch aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit keines. Dafür durften sich die Besucher über deftige Speisen wie Handkäs oder Wellfleisch freuen. „Wir haben gedeckt für 200 Leute und über 20 Helfer aktiviert“, meinte Mampel. Zum ersten Mal werde die Veranstaltung mit dem CDU-Nachwuchs sowie den Bezirsbeiratskollegen aus Käfertal um den ebenso anwesenden Vorsitzenden Michael Mayer im Trio organisiert. „Minister Hauk hatten wir vor einiger Zeit bereits bei einer Begehung in Kirschgartshausen angefragt“, erinnerte er sich. „Damals ging es per Kutschfahrt auf Erkundungstour“, fügte Ortsverbandsmitglied Hagen Müller hinzu.

Vom Dozenten überzeugt

Von finanziellen Kämpfen in seiner Zeit als Ortsverbandsvorsitzender konnte Egon Jüttner berichten. Damals habe man als junge Gruppierung über kein Geld verfügt. „Deshalb riefen wir das Scheuerfest ins Leben“, erzählte der CDU-Stadtrat. Jüttner durfte sich jetzt über die aus der Kerwetradition stammenden Bockschell-Ehrung für seine Verdienste um die CDU freuen. „1972 bin ich eingetreten und wollte eigentlich gar nicht“, erzählte er. Sein damaliger Dozent an der Universität habe ihn überzeugt.

Nachwuchs für seine Partei wünscht sich gleichfalls Wilken Mampel. „Vor 25 Jahren haben wir noch eine eigene Jugendgruppe im Ortsverband stellen können“, erinnerte er sich. jba