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Mitte/Schwetzingerstadt Planung für Betrieb gestartet

Weirauch setzt sich für Brunnen ein

Archivartikel

Der Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Boris Weirauch setzt sich bei der Stadt für eine Wiederinbetriebnahme des stillgelegten Brunnens in der Traitteurstraße ein. Er sei bei einer Bürgersprechstunde in der Schwetzingerstadt auf den Brunnen und den Wunsch nach einer Wiederbelebung des kleinen Areals angesprochen worden, so der Politiker. Der Brunnen sei bereits vor Jahren stillgelegt worden und auch schon kurz vor dem Abriss gestanden: „2014 sollte der Bauausschuss auf Vorschlag der Verwaltung den Rückbau des Brunnens beschließen, auf Betreiben der SPD-Fraktion zog die Verwaltung die Vorlage aber zurück.“ Das Status quo wurde erhalten, der Brunnen blieb jedoch stillgelegt.

„Willkommene Erfrischung“

Weirauch nahm sich die Anregung aus seiner Abgeordneten-Sprechstunde zu Herzen und schrieb deshalb an Baubürgermeister Lothar Quast, um für die Sanierung des Brunnens zu werben. „Sprudelnde Brunnen zeugen von einer lebendigen Stadt“, so der Abgeordnete. „Die Anlage um den Brunnen in der Traitteurstraße bietet zudem gerade auch Menschen in fortgeschrittenem Alter die Möglichkeit eines schattigen Plätzchens.“ Weirauch zeigt sich erfreut, dass die Stadt nun seinen Vorschlag für eine attraktivere Platzgestaltung unterstützen will. Wie Bürgermeister Quast ihm nun schriftlich mitteilte, bevorzugt auch er „unter klimatischen Gewichtspunkten“ die Wiederinbetriebnahme des Brunnens. Quast sagt Weirauch zu, dass er die ihm unterstellten zuständigen Fachbereiche mit der Überarbeitung früherer Planungen beauftragen wird, damit die entsprechendenMittel für den kommenden Haushalt angemeldet werden können.

Auch SPD-Stadträtin Helen Heberer und Bezirksbeiratssprecherin Nazan Kapan unterstützen den Vorstoß Weirauchs, den Brunnen wieder neu in Betrieb zu nehmen. „Die Schwetzingerstadt ist schön, bietet aber wenige Plätze im öffentlichen Raum, an denen man sich einfach so aufhalten kann“, so Kapan. Heberer schließt sich dem an: „Gerade in der Corona-Zeit haben wir gespürt, wie wichtig es ist, Freiflächen im öffentlichen Raum zu haben. Daneben könnten angesichts der Hygienevorschriften mit dem frischem Wasser auch mal rasch die Hände gereinigt werden.“ 

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