SV Sandhausen

Fußball Sandhausen gegen Wehen Wiesbaden am Montag

Koschinat: „Der Trend ist nicht gut“

Archivartikel

Sandhausen.Nach der jüngsten Negativserie hat Trainer Uwe Koschinat um Geduld mit dem Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen gebeten und dies mit der Personalpolitik begründet. Die Kurpfälzer hätten in der Sommerpause keine klassischen Zweitliga-Neuzugänge verpflichtet, erklärte der 48-Jährige am Freitag. „Die Spieler brauchen Zeit.“ Zudem habe der Verein die Offensivkräfte Philipp Förster, Andrew Wooten und Fabian Schleusener abgeben müssen, die in der vergangenen Saison mehr als zwei Drittel der Tore erzielt haben.

Nach einem guten Saisonstart holte der SVS in den zurückliegenden fünf Spielen nur zwei Punkte und will im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden am Montag (20.30 Uhr/Sky) endlich wieder gewinnen. „Der Trend ist nicht gut, aber die Leistungen waren besser als die Ergebnisse“, meinte Koschinat.

Gislason wieder fit

Aziz Bouhaddouz droht auszufallen. Der 32 Jahre alte Angreifer erlitt im Training eine Muskelverletzung in der Wade. Dagegen kehrt der isländische Nationalspieler Rurik Gislason nach einem doppelten Bänderriss im linken Knöchel schneller als erwartet zurück.

Auch der Gegner muss wohl improvisieren. Der Einsatz von Stefan Aigner und Marcel Titsch Rivero ist weiter ungewiss. Nach dem blutigen Zusammenprall beider Spieler in der Partie gegen den 1. FC Heidenheim habe man für das Duo Masken anfertigen lassen, berichtete SWWW-Trainer Rüdiger Rehm am Freitag. „Ob sie damit spielen können und ob sie mit der Belastung schon klarkommen, müssen wir sehen. Wir wollen kein Risiko eingehen.“ Beide Profis hatten sich beim unglücklichen Crash in der Vorwoche einen Nasenbeinbruch zugezogen. dpa