SV Sandhausen

2. Fußball-Bundesliga SV Sandhausen empfängt Aufsteiger Osnabrück / Rückschläge für Dieckmann und Hauk

Paurevic darf noch präsenter werden

Archivartikel

Wenn Uwe Koschinat an den Auftakt in der 2. Fußball-Bundesliga bei Holstein Kiel zurückdenkt, dann verspürt er Zufriedenheit. Und das, obwohl seine Mannschaft beim 1:1 eine Führung aus der Hand gab. „Vor dem Spiel hätten wir den Punkt mitgenommen“, sagt der Trainer des SV Sandhausen. Es ist aber auch ihm nicht verborgen geblieben, dass die Störche gleich dreimal Aluminium getroffen hatten. Auf der anderen Seite hätte aber auch der SVS mehr als einen Treffer schießen können. „Diese Partie hat richtig Spaß gemacht“, sagt Koschinat.

Am liebsten würde er am Freitag gegen den VfL Osnabrück (Anpfiff: 18.30 Uhr) an die Leistung anknüpfen. Es ist das erste Heimspiel der Saison und im Lager der Schwarz-Weißen ist Optimismus zu spüren: „Wir wollen die Euphorie, die wir in den zehn letzten Spielen der abgelaufenen Saison erzeugt haben, mitnehmen“, erklärt der Übungsleiter.

In personeller Hinsicht sieht es dagegen gar nicht gut aus: Sören Dieckmann hat sich einen Muskelfaserriss an der Oberschenkelvorderseite zugezogen und Nachwuchstalent Roman Hauk hat sich bei einem Einsatz bei der U 23 verletzt. „Das tut mir extrem leid. Er hat eine tolle Vorbereitung gespielt“, hadert Koschinat, der voraussichtlich keine Veränderungen in der Anfangsformation vornehmen wird. Zu den vier Neuzugängen, die in der Startelf standen, gehörte auch Ivan Paurevic.

„Er mag mehr das dreckige Spiel“

Er kam vom russischen Club FK Ufa. Im ersten Pflichtspiel hatte er nur kleinere Probleme, findet Koschinat: „Er mag mehr das dreckige Spiel und wir hatten eine andere taktische Herangehensweise. Außerdem fordere ich von ihm mehr Präsenz bei Standardsituationen.“ Allerdings freut sich der Deutschkroate, dass es die Sprachbarriere nicht mehr gibt: „Es gibt wieder deutsche Kommandos und ich bin froh wieder hier zu sein. Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben.“

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