SV Sandhausen

Fußball Zweitligist kommt im Keller-Duell gegen Duisburg nicht über ein 0:0 hinaus

Sandhausen tritt auf der Stelle

Sandhausen.Der SV Sandhausen hat den so wichtigen Heimsieg im Kellerduell der 2. Fußball-Bundesliga gegen den MSV Duisburg verpasst: Gestern Abend stand es nach eher ereignisarmen 90 Minuten 0:0. Damit wartet der neue Trainer Uwe Koschinat nach seinem starken Auftakt mit dem 4:0 gegen Ingolstadt nun schon vier Spiele auf einen Sieg, die Mannschaft zeigte aber einen Aufwärtstrend. „Wir müssen den Punkt nehmen und jetzt in der Länderspielpause darauf aufbauen“, zeigte sich der starke SVS-Torwart Niklas Lomb immerhin zufrieden, dass seine Mannschaft wieder einmal zu null gespielt hatte.

Vollmann trifft die Latte

Während der intensiven Trainingswoche hatten der nicht zufriedenstellende Auftritt in Dresden und die neun Gegentreffer in drei Partien zu personellen Gedankenspielen im Kopf von Trainer Uwe Koschinat geführt – mit dem Ergebnis, dass er die Anfangsformation doch unverändert ließ.

Von der angekündigten Gier der Gäste war nur anfangs etwas zu spüren, dann verflachte die Partie zunehmend. Sandhausen kam zwar besser in die Begegnung, das Umschaltspiel bei Ballgewinn war aber insgesamt zu langsam und durchschaubar. Man merkte, dass beide Mannschaften vor allem Wert darauf legten, kein Tor zu kassieren. Dennoch gab es die eine oder andere Chance, die aber weder hüben noch drüben zum Erfolg führte, weil die Torhüter auf dem Posten waren. SVS-Keeper Lomb parierte zweimal gegen Engin (3./12.), Duisburgs Mesenhöler gegen Fabian Schleusener (7.). Bei Andrew Wootens Schuss zappelte der Ball zwar im Netz, der Stürmer aber hatte knapp im Abseits gestanden. Und plötzlich kam doch Zug ins SVS-Spiel: Philipp Klingmann vergab die bis dahin beste Chance (68.), was Korbinian Vollmann fünf Minuten später noch toppte, als er den Ball frei vor dem Tor nur an die Latte bugsierte. Das war die beste Phase der Gastgeber, die das goldene Tor hätten machen können.

„Da haben wir uns nicht belohnt, wir hätten es verdient gehabt,“ trauerte Lomb der verpassten Chance hinterher.