SV Sandhausen

Fußball Politik der ruhigen Hand zum Transferschluss

Sandhausen vertraut der Mannschaft

Archivartikel

Sandhausen.Wenn einen Tag vor Transferschluss Otmar Schork als Gesprächspartner für die wöchentliche Pressekonferenz des SV Sandhausen angekündigt wird, könnte man vermuten, dass sich beim Fußball-Zweitligisten personell noch etwas tun wird – auch angesichts des Fehlstarts mit null Punkten aus drei Spielen. Doch dem ist nicht so: „Bis jetzt sind keine Veränderungen geplant.“ Der Markt habe nichts Passendes hergegeben. Der aktuelle Kader genieße volles Vertrauen. Die Langzeitverletzten Daghfous und Knipping werden zwar noch einige Zeit ausfallen, jedoch sei der SVS auf diesen Positionen ausreichend besetzt, erklärte Schork weiter.

Er ist genauso wie Trainer Kenan Kocak überzeugt davon, dass sich bald das erste Erfolgserlebnis einstellen wird – am besten schon am Sonntag (13.30 Uhr, BWT-Stadion am Hardtwald) im Heimspiel gegen Tabellenführer Union Berlin.

Dass das eine schwere Aufgabe wird, weiß Kocak: „Die stehen nicht umsonst da oben. Union verfügt über eine enorm hohe individuelle Qualität“, kommt er fast ins Schwärmen über den Kader der Köpenicker mit Akteuren wie Schmiedebach, Trimmel oder Kroos. Trotzdem werde seine Mannschaft keinesfalls mit zittrigen Knien in die Partie gehen: „Wir wissen, was wir können, und wir werden alles dafür tun, am Sonntag erfolgreich zu sein.“

Gíslason wieder im Training

Ob er dabei wieder auf Rúrik Gíslason zurückgreifen kann, ist noch fraglich. Der isländische WM-Fahrer ist nach seinem Knochenödem und zwei Wochen Zwangspause zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, und auch Karim Guédé macht nach seinem Innenbandanriss weiter Fortschritte: „Aber wir brauchen Spieler, die zu 100 Prozent fit sind.“ ali