SV Sandhausen

Fußball Beim SV Sandhausen ist noch einiges im Fluss

Schork hat viel zu tun

Sandhausen.Der SV Sandhausen hat die Mission „Klassenerhalt“ in der 2. Fußball-Bundesliga gestartet. Beim Trainingsauftakt der Schwarz-Weißen präsentierten sich die Profis am Sonntag in bester Laune. Bei der Mannschaftsvorstellung schlug Innenverteidiger Tim Kister ein Rad zur Begrüßung, der wiedergenesene Erik Zenga machte sogar einen Purzelbaum für die Fans.
Wie lange sich Zenga dem Sandhäuser Publikum noch präsentieren wird, ist allerdings fraglich, eine Ausleihe steht im Raum. „Wir müssen schauen, ob es sinnvolle Ausleihmöglichkeiten gibt. Erik hat lange Zeit nicht gespielt, deswegen halten wir uns die Option offen“, sagt Otmar Schork, der Sportliche Leiter des SVS. Ähnlich ist die Situation beim verletzten José Pierre Vunguidica.
Zejnullahu ersetzt Kosecki
Auf den Abgang von Jakub Kosecki, der in seine polnische Heimat zurückkehrt, hat Sandhausen schnell reagiert: Eroll Zejnullahu wird für ein Jahr vom Ligakonkurrenten 1. FC Union Berlin ausgeliehen. „Er ist ein technisch starker Spieler, der auf der Zehner- und auf der Achterposition spielen kann“, sagt Schork.
Aktuell stehen die Sandhäuser bei sieben Neuzugängen, sechs Spieler haben den Verein verlassen. Die eine oder andere Veränderung ist möglich. „Die Planungen sind noch nicht endgültig abgeschlossen“, betont Schork, der vielleicht sogar den Abgang seines Stammtorhüters Marco Knaller befürchten muss. Angeblich soll Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt Interesse am österreichischen Schlussmann angemeldet haben. Beim Trainingsauftakt im Hardtwald-Stadion war der 30-Jährige jedoch dabei.
Eine weitere Baustelle ist die angedachte Vertragsverlängerung von Trainer Kenan Kocak, dessen Kontrakt bis 2018 läuft. „Es gab einfach keinen passenden Zeitpunkt dafür. Wir sind nicht unter Druck“, betont Schork. Das Saisonziel ist identisch mit dem des Vorjahrs: „Wir wollen eine sorgenfreie Saison spielen.“ SZ