SV Sandhausen

Fußball Kurpfälzer arbeiten bitteres 0:3 beim Karlsruher SC auf

Stückwerk von Sandhausen

Karlsruhe/Sandhausen.Jürgen Machmeier war mächtig angefressen. „Es war eine schlechte Leistung von allen. Kein Spieler hat seine Normalform erreicht. Die Spieler müssen sich hinterfragen, warum das so war in diesem Derby. Man muss mit einer anderen Körpersprache in ein solches Spiel gehen. Es hat von Beginn an nicht gepasst“, sagte der präsident des Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen nach der bitteren 0:3 (0:2)-Niederlage beim badischen Rivalen Karlsruher SC. Ein Ergebnis, mit dem der SVS nach einer schwachen Vorstellung noch gut bedient war. Durch Treffer von Philipp Hofmann (3. Minute), Dominik Kother (30.) und Christoph Kobald (46.) gewann das klar überlegene Team von Trainer Christian Eichner hochverdient.

„Wir haben in sehr vielen Situationen nur Stückwerk auf den Platz gebracht und waren in vielen Duellen nur zweiter Sieger. Wir waren in einer unserer Domänen, den Standardsituationen, deutlich unterlegen, der KSC hat zwei Tore nach ruhenden Bällen erzielt, und es hätten noch ein, zwei Tore mehr sein können. Das spricht dafür, dass heute bei uns etwas nicht gestimmt hat. Wir müssen hart mit uns ins Gericht gehen, um wieder eine Verbesserung herbeizuführen“, bilanzierte Sandhausens Coach Uwe Koschinat enttäuscht.

Auch wenn die Kurpfälzer tabellarisch mit sechs Punkten aus vier Partien noch anständig dastehen, zeigten sich die Sandhausener Profis selbstkritisch. „Es nervt, dass wir nun zum dritten Mal gegen diesen Gegner eine solche Leistung gezeigt haben. Zweimal in der vergangenen Saison und nun schon wieder. Auch die Länderspielpause darf für uns keine Entschuldigung sein“, meinte Verteidiger Dennis Diekmeier. red