SV Sandhausen

Fußball Mikayil Kabaca, der Sportliche Leiter des Zweitligisten SV Sandhausen, schaut in der Tabelle immer noch nach unten

„Wir wollen erst mal 40 Zähler erreichen“

Sandhausen. .Fußball-Zweitligist SV Sandhausen hatte zuletzt neun Spiele ohne Niederlage absolviert, die Serie riss nun in Nürnberg. Für Sportchef Mikayil Kabaca ist das allerdings kein Beinbruch, wie er vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (Freitag, 18.30 Uhr) betont.

Herr Kabaca, Die Serie von neun ungeschlagenen Spielen nacheinander ist am vergangenen Sonntag beim 0:2 in Nürnberg gerissen. Verfallen Sie deswegen in Panik?

Mikayil Kabaca: Uns war klar, dass es uns irgendwann wieder erwischen wird. Es ist natürlich schade, wie die Niederlage zustande gekommen ist. Es war total unnötig, weil wir das Spiel bestimmt haben. Nach dem frühen Rückstand hat sich das Geschehen durchgehend in der Hälfte des Clubs abgespielt und ich bin mir sicher: Wenn wir den Elfmeter verwandelt hätten, dann hätten wir mindestens einen Punkt mitgenommen. Aber am Ende hat uns wohl auch der letzte Wille gefehlt. Außerdem haben nicht alle Spieler ihre Top-Form erreicht und das ist notwendig, um in dieser Liga erfolgreich zu sein.

Blicken wir nach vorn: Am Freitag steht das erste Heimspiel des Kalenderjahres auf dem Programm. Heidenheim hat die ersten beiden Partien nicht gewonnen. Was für ein Spiel erwarten Sie?

Kabaca: Das wird richtig schwer. Sie stehen nicht umsonst auf Platz fünf. Die Qualität in der Mannschaft ist groß und der Trainer stellt seine Jungs immer gut ein. Wenn einer von uns denkt, dass wir Heidenheim im Vorbeigehen schlagen, weil sie nur einen Punkt im Jahr 2020 geholt haben, der sieht sich getäuscht. Wir müssen an unsere Leistungsgrenze.

Momentan hat der SVS sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Wie schätzen Sie die Lage ein?

Kabaca: Mein Blick geht immer noch nach unten. Ich schaue immer, wie groß der Abstand zum Tabellenkeller ist. Man darf wirklich nicht vergessen, dass wir im vergangenen Jahr selbst noch mitten im Abstiegskampf waren und niemand geglaubt hat, dass wir uns noch retten können. Ich bin sehr bodenständig und deswegen weiß ich, dass wir uns noch lange nicht in der Komfortzone befinden. Wir wollen erst einmal 40 Zähler erreichen.

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