SV Waldhof

Waldhof-Kommentar

Der Druck steigt

Der Präsident schärft die Sinne, der Manager sucht Verstärkungen, der Trainer braucht Ergebnisse: Vor dem Start ins Fußball-Jahr 2021 ist die Lage bei Drittligist SV Waldhof angespannt. Drei teils happige Niederlagen haben den Mannheimern den Jahreswechsel verhagelt, der Druck ist gestiegen, zeitnah die Trendwende zu schaffen.

Der Januar kann für den SVW ein Monat der Chancen werden. Oder den Verein so richtig in die Krise stürzen. Sieben Liga-Spiele innerhalb von nur drei Wochen stehen an, beginnend mit der Partie gegen Aufsteiger Verl am Freitag. Ein harter Rhythmus für die weiter von Verletzungssorgen geplagten Kurpfälzer, der im Idealfall aber auch die Gelegenheit bietet, sich von den bedrohlich nahe gerückten Abstiegsplätzen schnell wieder zu distanzieren.

Das Corona-Jahr war für den Waldhof gekennzeichnet von riesigen Ausschlägen. Die Hoffnung auf den Durchmarsch in die 2. Liga vor der Unterbrechung im März, gefolgt vom Absturz nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Juni. Der große Umbruch mit dem neuen Trainer Patrick Glöckner, unter dem es sowohl spektakuläre Siege als auch krachende Klatschen gab. In der saisonübergreifenden Jahres-Tabelle 2020 liegt der SVW mit einem Schnitt von nur 1,24 Punkten auf Platz 17. Das ist zu wenig für die selbst formulierten Ansprüche – und vielleicht auch für den Klassenerhalt 2021.

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