SV Waldhof

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Kriegsbeil begraben: „Mannheimer Runde“ vor Wiedereinstieg beim SV Waldhof

Archivartikel

Mannheim.Spektakuläre Wende im jahrelangen Streit zwischen „Mannheimer Runde“ (MR) und dem SV Waldhof: Die Mittelstandsvereinigung steht vor einem Wiedereinstieg beim Fußball-Regionalligisten. Nach „MM“-Informationen werden insgesamt acht Unternehmen aus den Reihen der „MR“ ihren Wiedereinstieg bekanntgeben. Details sollen am Freitagnachmittag auf einer Pressekonferenz im Carl-Benz-Stadion bekanntgegeben werden, bei der unter anderem Waldhof-Investor und –Mäzen Bernd Beetz, SVW-Geschäftsführer Markus Kompp sowie die beiden „MR“-Vorstandsmitglieder Thorsten Riehle und Jens Hanreich anwesend sein werden. „Wer zwei und zwei zusammenzählen kann, weiß, worum es gehen wird“, sagte Capitol-Geschäftsführer Riehle dieser Zeitung, wollte aber den Details der Pressekonferenz nicht vorgreifen.

Zwischen der mittelständischen Unternehmervereinigung und dem Traditionsclub war es bei der Ausgliederung der Regionalliga-Mannschaft im Jahr 2016 zum Zerwürfnis gekommen. Die „Mannheimer Runde“ warb unter dem Titel „Freundegesellschaft“ für ein Konzept, bei dem mehrere regionale Geldgeber das für die Ausgliederung notwendige Stammkapital in Höhe von einer Million Euro bereitstellen sollen, der Verein entschied sich für ein Modell, in dem der aus Mannheim stammende Manager Bernd Beetz die komplette Summe übernahm. Daraufhin zog sich die „MR“ verärgert aus der finanziellen Unterstützung des SVW zurück. Beetz hatte seitdem häufiger seine Bereitschaft signalisiert, die Mannheimer Wirtschaft wieder mit ins Boot zu holen. In mehreren Gesprächen ist es nun gelungen, das Kriegsbeil zu begraben. (alex)

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