SV Waldhof

Fußball SV Waldhof muss für Pyrotechnik im Derby zahlen

Nächste Geldstrafe

Archivartikel

Mannheim.Für das Fehlverhalten seiner Fans wird Fußball-Drittligist SV Waldhof erneut zur Kasse gebeten. Weil ein Teil der Anhänger am 1. September beim Derby in Kaiserslautern Rauchtöpfe gezündet und damit für eine Spielunterbrechung gesorgt hatte sowie ein Banner mit der Aufschrift „Nicht lang schnacken – Kopf abhacken“ gezeigt hatte, verurteilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds den SVW zu einer Geldstrafe von 7925 Euro. Erst am Montag wurde gegen den Drittliga-Aufsteiger wegen des Einsatzes von ähnlicher Pyrotechnik in der Partie gegen Rostock (29. September) eine Geldstrafe von 15 150 Euro verhängt. Der Waldhof hat beiden Urteilen zugestimmt.

„Die kürzlich erhaltenen Geldstrafen belasten den SV Waldhof natürlich. Wir hoffen, dass wir zukünftig diese Strafen vermeiden und das Geld sinnvoller investieren können“, kommentierte SVW-Geschäftsführer Markus Kompp die Angelegenheit. „Die nun erhaltene Strafe ärgert uns natürlich“, sagte Präsident Bernd Beetz. „Ich möchte deshalb mein Angebot zur Spende an die Jugendabteilung des Vereins erneuern. Dort ist das Geld sicherlich sinnvoller investiert als in Verbandsstrafen“, sagte der Clubchef. Beetz hatte eine Spende in Höhe der Rostock-Strafe in Aussicht gestellt, wenn es in den nächsten vier Heimspielen zu keinen weiteren Vorfällen kommt.

Gute Nachrichten vom DFB gab es am Dienstag allerdings auch: Der Dachverband gab in Sachen Nachlizenzierung grünes Licht für die aktuelle Saison. Im Mai hatten die Mannheimer wie viele andere Clubs die Spielgenehmigung nur unter Auflagen erhalten, die nun erfüllt sind. Vornehmlich ging es dabei um die Darstellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Im Vorjahr machte der SVW einen Verlust von 2,2 Mio. Euro, wie auf der Hauptversammlung bekannt wurde. 

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